13.09.2014, 17:04 Uhr

Telfer behalten blütenweise Weste

Telfer Torjubel schon nach zwei Minuten. Geburtstagskind Martin Lobisser unterstrich seine Topform

Auch die Rumer traten Heimreise aus Telfs ohne Punkte im Gepäck an

TELFS (hama). Wie geschmiert läuft es weiterhin für den SV Telfs. In der sechsten Runde der Landesliga West Saison siegte man am Freitag klar mit 3:0 (2:0) gegen den SK Rum und behielt die blütenweise Weste. Dabei hatten es die Gäste Schlussmann Sterba zu verdanken, dass der Sieg nicht höher ausfiel. Bereits zwei Minuten nach Anpfiff war der in Topform agierende Martin Lobisser, zugleich Geburtstagskind des Abends, nach flacher Hereingabe erfolgreich und sorgte für die Führung. Benjamin Hellbert legte ebenfalls früh (20.) nach. Bei einem Lattentreffer durch Hellbert und einem Lupfer über Gäste Goalie Sterba neben das Tor fehlte nicht viel, die Rumer waren mit dem 2:0 zur Pause gut bedient. Chancen für Rum: Fehlanzeige. Obmann Kerschbaum bemängelte in der Halbzeit die Chancenauswertung: "Es muss eigentlich schon 4:0 oder 5:0 stehen".

Gleiches Bild in Hälfte Zwei

Unveränderte Vorzeichen in Hälfte zwei. Telfs marschierte, Rum tat sich im Spielaufbau schwer. Mit ein Grund dafür das Pressing der Hausherren, die noch in der gegnerischen Hälfte attackierten und nur wenig Raum für das Rumer Passspiel zuließen. Das 3:0 (58.) durch Simon Ribis eine logische Konsequenz der Überlegenheit, weitere Treffer verhinderte Rum's Sterba. Erst in der Schlussviertelstunde ein erster und auch zugleich letzter gefährlicher Angriff der Rumer, denen vor allem der fehlende Mario Haslacher im Mittelfeld schmerzlich abging.

Die großen Kaliber kommen noch

Obmann Kerschbaum sowie Trainer Rott fielen für die Menge an Chancen zu wenig Tore, ansonsten sieht man sich für die bevorstehenden Aufgaben gerüstet: "Mit Thaur, Oberperfuss, Zams oder Axams kommen die starken Gegner erst noch", fordert Rott am Boden zu bleiben. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen ist laut dem Coach fehl am Platz: "Der Weg stimmt. Das Mittelfeld hat heute besser funktioniert als zuletzt. Räume wurden aufgemacht und wir haben uns viele Tormöglichkeiten erspielt, da gilt es weiterzuarbeiten".
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