7,9 Prozent Arbeitslos
AMS Hallein zieht erste Zwischenbilanz

Das Arbeitsmarktservice hat neue Daten für den März.
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  • hochgeladen von Thomas Fuchs

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk ist im März auf 7,9 Prozent gestiegen, viele sind in Kurzarbeit.

HALLEIN. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben in der Tennengauer Wirtschaft ihre Spuren hinterlassen. "Im März waren noch 25.687 Tennengauerinnen und Tennengauer in einem unselbstständigen Beschäftigungsverhältnis, das sind um 871 weniger als im Februar", erklärt AMS-Hallein Chefin Andrea Rainer-Laubenstein. Damit liegt die Arbeitslosenquote für März bei 7,9 Prozent, um 3,4 Prozent mehr als noch im Februar.

Nach Branchen

Der Zugang an Arbeitssuchenden im März nach Branchen (in absoluten Zahlen): 427 Personen aus Beherbergung und Gastronomie, 143 aus dem Handel, 99 Personen aus Bau- und Baunebengewerbe sowie 85 aus der Warenherstellung. Weiter gibt es noch einen Zugang von 192 Arbeitssuchenden, die mit aktuellen Daten noch nicht zugeordnet werden können. "Überraschend war, dass 'nur' 50 Personen aus dem Bereich der Arbeitskräfteüberlassung arbeitslos geworden sind", merkt Rainer-Laubenstein an.

Überlastete Telefone

"Seit 15. März haben wir mit 580 Tennengauer Unternehmen Kontakt zum Thema Kurzarbeit - vermutlich wird ein sehr hoher Anteil davon diese Förderung auch beantragen bzw. bereits beantragt haben - ich kann allerdings für den Tennengau nicht berichten, wie viele tatsächlich gestellt wurden. Aufgrund des enorm hohen Aufkommens an Ansuchen ist die Bearbeitung noch im Gange", so Rainer-Laubenstein weiter. "Für die Abwicklung helfen alle verfügbaren Kräfte im gesamten Bundesland mit - uns ist klar, dass die Unterstützung der Unternehmen mit der Kurzarbeitsförderung die gleiche Brisanz hat, wie die Auszahlung der Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Während jedoch für die Abwicklung des Arbeitslosengeldes bestehende Strukturen vorhanden sind, mussten diese für die Kurzarbeit erst geschaffen werden." Rainer-Laubenstein abschließend: "Es war nicht immer leicht bei total überlasteten Telefonleitungen und den anfangs aufgetretenen IT-Ausfällen einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Ein Dankeschön an unsere Tennengauer Betriebe, die viel Verständnis für unsere Situation aufbringen konnten."

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Autor:

Thomas Fuchs aus Tennengau

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