Bauer Unser – Eine Filmempfehlung mit Trailer

Szene aus dem Film "Bauer Unser"
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  • Szene aus dem Film "Bauer Unser"
  • Foto: Filmladen
  • hochgeladen von Julia Schwaiger

OBERALM. Der wichtigste Beruf der Welt ist in Gefahr. Immer schneller, billiger, immer mehr – dass diese Entwicklung eine Sackgasse ist, ist die Message, die der Dokumentarfilm "Bauer Unser" transportiert. Der Dokumentarfilm zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. Dabei führt er eindrücklich vor Augen, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren.

Ungeschönte Realität der Landwirtschaft

Regisseur Robert Schabus schafft es – wie schon in seinen Dokus "We feed the world" und "Let's make money" – die Ernsthaftigkeit und traurige Dramatik des Themas rüber zu bringen, ohne dabei reine Frustration auszulösen. Vielmehr schafft er es, auch die Momente der Hoffnung zu zeigen, humoristische Sequenzen zu erwischen und zu motivieren, über sein eigenes Verhalten nachzudenken und im Rahmen seiner Möglichkeiten zumindest ab und an bessere Konsumentscheidungen zu treffen.

Mit Mut und Humor

Der Film zeigt auch Mut machende Bilder. Etwa wenn der Vorarlberger Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung von Nahrungsmitteln entgegenhält. Oder wenn die Weinviertler Bio-Schafzüchterin Maria Vogt händisch Schafe melkt und frohlockt: "Hey, es geht ja auch ganz anders!" Bauer Unser" ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsumentin und Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

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