Blinde Kuh oder Kafkas Labyrinth

Grundthema des Stücks ist die Frage, wie Integration und Identität sich vereinbaren lassen.
  • Grundthema des Stücks ist die Frage, wie Integration und Identität sich vereinbaren lassen.
  • Foto: Amin Dyab_bodi-end-sole
  • hochgeladen von Daniela Jungwirth
Wann: 18.06.2017 19:30:00 Wo: theaterObjekt, Hallein auf Karte anzeigen

Drei Menschen, gestrandet als Flüchtlinge in Europa, verlieren sich im bürokratischen Papierkrieg. Auf der Spurensuche, was Identität ausmacht, werden nicht nur für sie klare Zuweisungen und Definitionen immer schwieriger.

Im Zentrum des Geschehens steht der Beamte Josef L., eine kafkaeske Figur, er führt die standardisierten Befragungen durch und entscheidet, wer bleiben darf und wer das Land verlassen muss. Ein kleiner Gott. Er tut seine Arbeit gewissenhaft, aber freudlos, manchmal zynisch.
Seine Sekretärin, eine gebürtige Bosnierin, gut integriert und assimiliert, ist ihrem Chef stets zu Diensten. Die allseits gegenwärtige blinde Justitia würfelt darum, wer bleiben darf und wer nicht.
Und dann gibt es drei Männer, Flüchtlinge, sie befinden sich im Wartezimmer des Amtes. Sie warten und während dessen triften sie immer wieder ab in ihre Erinnerungen. Kafkas kurze Erzählung „Eine kaiserliche Botschaft“ bildet die dramaturgische Klammer.

Weitere Vorstellungen:
Sa. 17. & So. 18. Juni, Mo. 26. - Mi. 28. Juni

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