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Das Schmiedehandwerk lebt in Hallein weiter

Karl Harter (junior) in seiner Schmiede am Ursulaplatz in Hallein.
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  • Karl Harter (junior) in seiner Schmiede am Ursulaplatz in Hallein.
  • hochgeladen von Thomas Fuchs

Karl Harter führt seinen Betrieb in sechster Generation. Das uralte Schmiedehandwerk erwacht bei ihm in Hallein zu neuem Leben. 

HALLEIN. 2.000 Grad. So heiß ist die Esse, an der Kunstschmied Karl Harter jeden Tag steht. Hier verarbeitet der Halleiner mit viel Können rohen Stahl zu Geländern, Grabkreuzen, Laternen, Kunstgegenständen und vielem mehr. "Das Eisen kann man nur sehr kurz bearbeiten, bevor es wieder abkühlt", erklärt Harter. Wenige Sekunden bleiben dem Schmied, bis er das Stück Stahl in die richtige Form hämmern kann. Ein Fehlgriff genügt und die Mühe war umsonst.

Seit sechs Generationen

Mit viel Feingefühl muss Karl Harter den Stahl formen, es gibt keine Maschine, die das für ihn erledigen würde. Zwischen Hammer und Amboss sitzt jeder Schlag, das kommt aus der jahrelangen Erfahrung. "Das Handwerk wird bei uns von Generation zu Generation weitergegeben, nur so kann man das lernen", erklärt Karl Harter. Seit 1999 führt Karl den Betrieb, mittlerweile in sechster Generation. Vater Karl Harter Senior, der 1970 von seinem Vater übernommen hatte,  erklärt die Familiengeschichte: "Mein Großvater Johann Harter ließ sich 1890 in Hallein nieder. Meine Vorgänger waren Huf- und Wagenschmiede seit den 1790er Jahren." so lange kann Karl Harter das Schmiedehandwerk in seiner Familie zurückverfolgen. 

"Wie eine Kunst"

Früher standen noch die Pferde in der Schmiede und wurden beschlagen. "Mein Vater war noch Huf- und Wagenschmied, ich bin der erste Schlossermeister in der Familie", erklärt Karl Harter junior seine Lehrzeit. Das Geschäft habe sich geändert, heute steht das Kunsthandwerk im Vordergrund. Die Kunden bringen vor allem ihre Geländer und Grabkreuze zur Schmiede am Ursulaplatz in Hallein. "Kein Werk gleicht dem anderen. Ich mache alles von Hand, das macht auch den Reiz der Arbeit aus. Es ist für mich nicht nur mein Beruf, sondern auch ein Hobby. Es ist nicht nur ein Handwerk, es ist wie eine Kunst."

Mehr über den Tennengau erfahren Sie hier.

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