Ein Treff für Jung und Alt

Johannes und Andreas waren die Jüngsten beim ersten „Do-Reh-Treff“. Sie kamen mit Oma Ulrike Böhm. „Super ist es da!“, erklärten die zwei. Magdalena Lehner (re.) freute sich mit.
  • Johannes und Andreas waren die Jüngsten beim ersten „Do-Reh-Treff“. Sie kamen mit Oma Ulrike Böhm. „Super ist es da!“, erklärten die zwei. Magdalena Lehner (re.) freute sich mit.
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Eine der ersten aus der Idee „Ein Herz für Hallein“ heraus entstandenen Initiative ist der „Do-Reh-Treff“ in Hallein-Rehhof. Einmal im Monat treffen sich Jung und Alt zu Kaffee und Kuchen, es wird diskutiert, geplaudert und gelacht. Das Ziel ist die Gemeinschaft zwischen den Generationen zu vertiefen.

HALLEIN-REHHOF (tres). Das Projekt „Ein Herz für Hallein“ wurde Ende 2010 vom Salzburger Bildungswerk Hallein installiert, um die Halleiner mehr miteinander ins Gespräch zu bringen, das Gemeinschaftsgefühl der Bürger zu fördern, die intergenerationelle und -kulturelle Toleranz zu erhöhen und um der Vereinsamung entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wurden in Hallein Briefkästen aufgestellt (z. B. vor der Stadtpfarrkirche Hallein, dem Krankenhaus Hallein, dem Kindergarten Burgfried-Süd, dem Dorfzentrum Rif, der Kirche Rehhof, der VS Bad Dürrnberg). Hier kann jeder Halleiner seinen Vorschlag für ein realisierbares oder bereits realisiertes Projekt einwerfen und somit der Öffentlichkeit bekannt geben. Am Ende des Jahres werden die drei kreativsten Initiativen prämiert. Mehr Infos auf www.herzfuerhallein.at.

Idee: Eine Nachbarschaftshilfe
Eine durch das „Herz für Hallein“ angeregte Initiative wurde in der vergangenen Woche in Rehhof gestartet: der „Do-Reh-Treff“ (Donnerstag-Rehhof-Treff). Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen sich dort künftig von 15.00 - 17.00 Uhr im Rehhofer Pfarrzentrum Jung und Alt zum gemeinsamen Kaffeeplausch. Zum ersten Treffen kamen zahlreiche Begeisterte, wie z. B. die Pensionistin Hedwig Schania. Sie sagt: „Es gefällt mir sehr gut! So lernt man sich besser kennen. Heutzutage wissen viele ja gar nicht mehr, wie ihre Nachbarn heißen.“ Auch Magdalena Lehner findet‘s nett: „Früher hat man sich vorgestellt, wenn man in eine neue Gegend gezogen ist. Heute tun das leider nur mehr die wenigsten. Beim Treff sind viele nette Leute, ich komme gerne wieder.“

Karin Kogler leitet, gemeinsam mit Sr. Anna von der Pfarre, den „Do-Reh-Treff“. Sie hofft, dass künftig noch mehr Leute kommen, gerade jüngere Menschen blieben beim ersten Treff leider aus. Ihre Idee: „Aus dem Treff sollen neue Initiativen entstehen, wie z. B. die Nachbarschaftshilfe: Also dass z. B. einer dem anderen kostenlos den Rasen mäht, dafür passt der einmal auf die Kinder auf.“ Diese Ideen sollen bei den nächsten Treffen vertieft werden.

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Autor:

Theresa Kaserer aus Salzburg-Stadt

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