FH Salzburg plant Projekt für Hallein

Architekt Paul Schweizer(l.) und Markus Karnutsch (r.) von der FH Salzburg präsentieren ihr Projekt für Hallein.
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  • Foto: Neumayr/Leo
  • hochgeladen von Thomas Fuchs

PUCH BEI HALLEIN (thf). Unter dem Motto „Innovation – Transfer – Vorsprung“ nahm die Fachhochschule Salzburg in Puch bei Hallein dieses Jahr Fahrt auf. In mehreren "Tracks" wurden die Ergebnisse von Forschung und Lehre präsentiert. Den Anfang machte der "Science slam": Die Vortragenden verabschiedeten sich für sechs Minuten vom Fachdeutsch und brachten ihre Themen pointiert und unterhaltsam vor. Anschließend kürte das Publikum die Sieger.

Nachverdichtung gefragt

Markus Kanutsch von der FH Salzburg und der Schweizer Architekt Paul Schweizer widmeten sich den Problemen der Stadt Hallein: Am Ostufer der Stadt, in der Burgfriedsiedlung, werden die Schwierigkeiten mit Lärmschutz und Wärmedämmung in Angriff genommen. "Die Bausubstanz ist oft bis zu 70 Jahre alt. Es gibt eine starke Zunahme von Verkehr, Schall und Schadstoffemissionen. Der Verlust der Lebensqualität führt zu einem starken Erneuerungsbedarf", erklärte Schweizer.

Anbau an Fassaden

In Zukunft sollen "Multifunktionale Fassaden" mit Schallabsorbern an die Häuser angebracht werden. Durch den Weiterbau am Bestand soll für die Anrainer ein möglichst angenehmer Umbau ohne Auszug ermöglicht werden. Die Elemente werden vor Ort montiert, Schallabsorber sollen an den Wänden fixiert werden. Bislang wurden zwei "Versuchshäuser" entsprechend umgebaut. In den nächsten Monaten startet das Projekt in der Burgfriedsiedlung dann auf Hochtouren. Es ist Teil des "smart city designs" der Stadtgemeinde Hallein, die auch als Finanzierer und Bauherr in Erscheinung tritt.

Forderung nach Effizienz

Damit solche Projekte auch in Zukunft finanziert werden können, brauche es mehr Geld, ist sich der Präsident der Fachhochschul-Konferenz (FHK) Österreich und Geschäftsführer der FH Salzburg Raimund Ribitsch sicher. "Österreich hat auf die Innovationsstärke der Fachhochschulen bisher viel zu wenig zurückgegriffen. Die Kernkompetenzen der 21 Fachhochschulen sind Lehre und Forschung. Ihr Profil ist anwendungsbezogen und die Forschung findet in enger Kooperation mit Industrie und Wirtschaft statt. Wenn Österreich mit 3,14 Prozent des BIP die zweithöchste Forschungsquote in der EU aufweist, aber im European Innovation Scoreboard auf Rang sieben liegt, so besteht hier ein Ungleichgewicht zwischen Input und Output. Derzeit werden 15 Prozent der Studierenden an Fachhochschulen ausgebildet. Künftig sollen es mittelfristig 30 Prozent und langfristig 60 Prozent sein.“

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Die "Multifunktionalen Fassaden" sollen so montiert werden, dass für die Anrainer kein Auszug nötig ist.

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