Flotte Stücke der Gesellen aus dem Tennengau

Lukas Rettenbacher aus Puch im Werkschulheim Felbertal bei der Arbeit.
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  • Lukas Rettenbacher aus Puch im Werkschulheim Felbertal bei der Arbeit.
  • Foto: Werkschulheim
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BAD VIGAUN/PUCH/FELBERTAL (jus). Berufsnachwuchs aus der Talenteschmiede Werkschulheim Felbertal, Christoph Gruber aus Bad Vigaun und Lukas Rettenbacher aus Puch, überzeugten beim Abschluss ihrer Ausbildung mit beeindruckenden Gesellenstücken. Insgesamt haben dieses Jahr 37 Schüler und Schülerinnen des Werkschulheims Felbertal die Gesellenprüfung erfolgreich bestanden.

Sisyphustisch mit Sandbett

Der angehende Maschinenbautechniker Christoph Gruber hatte für sein Gesellenstück eine besonders außergewöhnliche Idee. Er baute einen Tisch mit integriertem Sandbett unter der Platte, das als Zeichenfläche dient. Per Smartphone App und mithilfe einer Kugel werden die verschiedenen Muster und Farben der Beleuchtung hinein gezeichnet. Um die Stahlkugel zu bewegen, befindet sich an der Unterseite der Platte, auf der der Sand liegt, ein starker Permanentmagnet. Durch eine Glasplatte, die als Tischplatte dient, kann man das gezeichnete Muster betrachten. Mithilfe einer auf einem Mobilgerät angezeigten App lassen sich das zu zeichnende Muster sowie die Farbe und die Stärke der Beleuchtung der Zeichenfläche auswählen.

Lkw-Radmontagewagen

Die Räder der Brummies sind nahezu 100 Kilogramm schwer und der Radwechsel wird zum Knochenjob, wenn man keine dafür vorgesehene Montagehilfe griffbereit hat. Lukas Rettenbacher aus Puch, dessen Vater selbst einen Lkw-Transport betreibt, kennt dieses Problem genau. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, als Gesellenstück einen Radmontagewagen zu bauen, der genau auf die Dimension eines Lkw-Rades abgestimmt ist. Darüber hinaus kann das Gerät aufgrund des sehr variablen, hydraulisch gesteuerten Rahmens auch für Räder von Kompaktradladern oder Traktoren verwendet werden. Die größte Herausforderung an dem Projekt war für den Schüler, diese Rahmenkonstruktion verzugsfrei herzustellen, da dies eine genaue Schweißplanung und vor allem ein sauberes und aufmerksames Arbeiten erforderte.

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