Angebote für Senioren
Fortbestand des Seniorentageszentrums Hallein ist gesichert

v.l.n.r.: Georg Djundja (Samariterbund Salzburg), Evangelischer Pfarrer Peter Gabriel, Halleins Stadträtin Eveline Sampl-Schiestl, Leiterin des Seniorentageszentrums Kristin Kontriner, Christian Dengg (Samariterbund Salzburg) sowie Wolfgang Köckeis (Samariterbund Salzburg)
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  • v.l.n.r.: Georg Djundja (Samariterbund Salzburg), Evangelischer Pfarrer Peter Gabriel, Halleins Stadträtin Eveline Sampl-Schiestl, Leiterin des Seniorentageszentrums Kristin Kontriner, Christian Dengg (Samariterbund Salzburg) sowie Wolfgang Köckeis (Samariterbund Salzburg)
  • Foto: aufdenpunktgebracht/Birgit Hermanutz
  • hochgeladen von Karina Langwieder

HALLEIN. Der Samariterbund Salzburg habe die Liegenschaft erworben und garantiere somit das Bestehen der Einrichtung, verkündet Samariterbund Geschäftsführer Christian Dengg die erfreuliche Nachricht. Denn klar ist: der Bedarf an Senioreneinrichtungen wird auch in Zukunft nicht weniger werden. Die hohe Lebenserwartung und das Nachrücken geburtenstarker Jahrgänge machen sich erst in den nächsten Jahren richtig bemerkbar. 

Jubiläumsfeier des Seniorentageszentrums

Zahlreiche Gäste, darunter Politiker, Vertreter aus der Samariterbund-Zentrale in Salzburg sowie pflegende Angehörige und Besucher, feierten gemeinsam das 10-jährige Bestehen des Seniorentageszentrums in Hallein. Die Aussagen der Veranstaltungsgäste verdeutlichen, wie wichtig dieses Angebot für die Menschen aus der Umgebung ist:

"Meine Frau, die stark unter Demenz litt, wurde tagsüber zwei Jahre hier liebevoll betreut. Ich hätte das zu Hause nicht geschafft", schildert ein pflegender Angehörige eine vielseits bekannte Situation.

"Ich habe meine Oma aus dem Lungau zu uns in den Tennengau geholt. Einen gesellschaftlichen Anschluss hat sie erst hier im Seniorentageszentrum gefunden," zeigt sich eine junge Frau erleichtert und gleichzeitig dankbar für das Angebot des Seniorentageszentrums vom Samariterbund.

Halleins Stadträtin Eveline Sampl-Schiestl war schon bei der Eröffnung des Zentrums dabei und lobt vor allem die Verlässlichkeit und Kontikuität der Einrichtung. Als Geschenk überreichte sie nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch die Zusage einer Förderung für ein anstehendes Projekt. Besonders begeistert zeigte sich Kristin Kontriner, Leiterin des Seniorentageszentrums, über das Engagement und die finanzielle Unterstützung der Landjugend Kuchl. Deren Mitglieder fertigten zwei Strohpuppen als Dekoration für den Eingangsbereich an und Obmann Johannes Siller überreichte außerdem eine Spende von 400 Euro. 

Leben in den Alltag bringen

"Eine Einrichtung ist nur so gut, wie die Menschen, die sie mit Leben befüllen und bereichern. Dazu gehören unbedingt unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Eine Dame bringt uns täglich Klatschzeitungen, eine andere junge Frau verbringt neben ihrem Job als Angestellte wertvolle Stunden mit unseren Besuchern. Außerdem gibt es Menschen, wie unseren Akkordeon-Spieler Michael Steinberger, der uns bereits seit 10 Jahren bei all unseren Festen musikalisch begleitet", erzählt es Kontriner.

Wohnzimmeratmosphäre im Tageszentrum

Neben der täglichen Versorgung und Beschäftigung mit den Menschen, wird im Seniorentageszentrum Hallein auch sehr viel Wert auf Zuwendung und Geborgenheit gelegt. Damit sich die Mitglieder rundum wie zu Hause fühlen, ist alles wie in einem großen Wohnzimmer eingerichtet. Die Mitarbeiter tragen keine Berufsbekleidung, so erscheint der Aufenthalt für viele wie ein Besuch bei einem guten Freund.  Der Evangelische Pfarrer Peter Gabriel, weiß:"Unsere alten Mitmenschen haben viel zu erzählen, viele Erfahrungen gesammelt, die sie hier teilen können. Im Seniorentageszentrum erfahren sie Austausch und Gesellschaft, denn jeder weiß: Zuviel Einsamkeit macht krank – psychisch und physisch." 

Das Seniorentageszentrum im Überblick

Zur Zeit sind noch zehn Plätze im Tageszentrum frei.
Die Tageszentren haben unter anderem folgende Zielsetzung:

  • Erhaltung der Förderung der Selbstständigkeit
  • Menschen die Möglichkeit bieten, das Zuhause nicht aufgeben zu müssen
  • einsamen Menschen neue Kontakte ermöglichen
  • den Tag sinnvoll zu gestalten
  • pflegende Angehörige entlasten

Tagesablauf:

  • Abholung vom Wohnort durch den Samariter Fahrtendienst
  • gemeinsames Frühstück und Messen der Vitalwerte
  • Vormittagsprogramm in Gruppen von Bewegungsübungen bis hin zu Gedächtnistraining
  • gemeinsames Mittagessen
  • freie Beschäftigungsmöglichkeit (Ruhen, Lesen, Spielen etc.)
  • Nachmittagsprogramm
  • Kaffeejause
  • Heimtransport durch den Samariter Fahrtendienst

Betreuungsangebot durch fachlich ausgebildete Mitarbeiter:

  • Messen der Vitalwerte
  • Unterstützung bei ärztlich angeordneten Maßnahmen, der Nahrungsaufnahme und Körperpflege
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Verschiedene Bewegungsübungen
  • Gedächtnistraining
  • Basteln, Kochen, Malen
  • Beratung bei allfälligen Fragen

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