"Hallein kann mehr", meint der SPÖ-Bürgermeisterkandidat

Mit einem Sechs-Punkte-Programm möchte Alexander Stangassinger (Mitte) der Bezirkshauptstadt wieder mehr Leben einhauchen.
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  • Foto: SPÖ
  • hochgeladen von Sarah Kraushaar

HALLEIN (kra). Die SPÖ hat ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr vorgestellt. Alexander Stangassinger setzt seine Schwerpunkte ganz erwartbar in den Bereichen Familie und Soziales.

"Verwaltet, nicht gestaltet"

„Ich stehe für ein Hallein, in dem für Kinder, Jugendliche, Familien und für unsere ältere Generation ein gutes Leben möglich ist. Ich stehe für eine Stadt, in der die Halleinerinnen und Halleiner gerne leben und ihre Freizeit verbringen." Stangassinger kritisiert, dass die ÖVP die Stadt in den vergangenen Jahren nur verwaltet und den Weg in die Moderne versäumt habe. „Hallein wurde in den letzten Jahren verwaltet, aber nicht gestaltet. Gut erkennbar ist das beim Verkehr. Die Stadtpolitik reagiert meist nur auf Entwicklungen, anstatt vorausschauend zu planen und zu agieren. Ähnlich ist das auch bei der Raumplanung oder der Kinderbetreuung. Hallein kann aber viel mehr." Auf seiner Agenda stehen allen voran die Themen Kinderbetreuung und ein zeitgemäßes Verkehrskonzept. „Während die Konservativen über Jahre hinweg versucht haben, Eltern von Kindern in Krabbelgruppen als Rabenmütter und schlechte Väter darzustellen, führen sie den 12-Stunden-Arbeitstag ein und machen es damit noch schwerer, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen“, fürchtet Stangassinger und sieht die Notwendigkeit nach mehr Kinderbetreuungsplätzen dringender denn je.

Wohnungen sind zu teuer

Er sieht großen Bedarf an günstigem Wohnraum und plant Starterwohnungen für Junge und Familien und will eine Sanierungsoffensive der gemeindeeigenen Wohnungen starten. Scharf kritisierte er die Sparmaßnahmen am Halleiner Krankenhaus: Er will hier wieder eine 24-stündige allgemein- und unfallchirurgische Ambulanz einrichten. Der 51-Jährige ist neben seiner derzeitigen Funktion als SPÖ-Vizebürgermeister Logistikleiter bei der Firma Maco in Salzburg und dort als Betriebsrat tätig. Er ist außerdem Obmannn der Halleiner Arbeitsinitiative HAI.

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