Fischotter - Plage in Gamp
Halleiner Fischer verzweifelt

Die idyllische Aufzuchtanlage.
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Wie ausführlich berichtet, fressen Fischotter in Hallein nicht nur die Bäche leer, sondern auch den Fischbestand bei der Aufzuchtanlage des Fischereivereins in Gamp.
HALLEIN. Die Halleiner Fischer haben vor eineinhalb Jahren bei der Bezirkshauptmannschaft den Antrag auf Entnahme von vier Fischerottern gestellt. „Für die Otter ist unser Gelände ein echtes Leckerbissen-Paradies. Sie fressen nur die besten Teile der Fische. Uns ist bereits ein Riesenschaden entstanden“, so Gerhard Angerer vom Fischereiverein. Die Tiere stehen unter Schutz und derzeit steigt die Zahl wieder. Vor zehn Jahren zählte das Land 27 Otter, derzeit ist die Population auf rund 150 angewachsen.

Gutachten der Bezirksbehörde

Nun liegt ein Schreiben der Bezirkshauptmannschaft vor. Eine Entnahme wird abgelehnt, stattdessen eine Umzäunung des Geländes empfohlen. Dazu Gerhard Angerer: „Einen Zaun für das rund fünf Hektar große Gelände können wir uns niemals leisten, auch wenn wir eine Förderung bekommen würden. Der Zaun müsste einen Meter hoch sein und rund einen Meter in die Erde gegraben werden, damit die Fischotter nicht durchkommen. Außerdem müsste der Zaun so gestaltet sein, dass Menschen und andere Tiere nicht beeinträchtigt werden bzw. in das abgegrenzte Gelände gelangen können.“

Zahlreiche Zuchtprojekte

Für die Fischer ist es auch völlig unverständlich, dass sich der Naturschutzbund für die Otter so stark macht, aber nicht für die Fische. „Wir haben zahlreiche Fischaufzucht-Projekte erfolgreich umgesetzt, unter anderem auch wieder Äschen eingesetzt. Aber das ist wahrscheinlich für einige nicht interessant“, so Angerer. Derzeit leben laut Fischereiverein sechs bis sieben Fischotter in Gamp. Die Fischer planen nun, einen Teil der Gewässer aufzugeben und nur einen kleinen Teil einzuzäunen. Die Verhandlungen mit dem Land laufen.

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Josef Wind aus Tennengau

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