Raingraben und Kothbach
Hochwasserschutz sorgt für Diskussionen

Oberhalb der Kirchental-Kapelle wird der Hochwasserschutz entstehen.
  • Oberhalb der Kirchental-Kapelle wird der Hochwasserschutz entstehen.
  • hochgeladen von Josef Wind

Nachdem der Hochwasserschutz an der Salzach abgeschlossen ist, kommt nun ein Riesenprojekt auf die Stadt zu. Die Wildbäche vom Dürrnberg, also Raingraben- und Kothbach, müssen gebändigt werden.

HALLEIN. Während beim Bach vom Raingraben eine Ableitung durch den Eggl-Riedl-Stollen und dann weiter zur Salzach geplant ist, gibt es beim Kothbach heiße Diskussionen. Der Bach führt vom Fuße der Barmsteine neben dem Kleinkirchentalweg in die Stadt. Die Altstadt ist hier nur für ein 10-jähriges Hochwasser geschützt. Seit Jahren wird an einem Konzept gearbeitet, wie die Stadt vor einem 100-jährigen Hochwasser zu schützen sei.

Berufung gegen genehmigtes Projekt

Das von der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eingereichte Projekt sieht einen Schutzbau mit 15 Metern Höhe und 125 Meter Länge vor. Dadurch muss die steile Zufahrt zu den Anrainern und ein Wanderweg verlegt werden. Die Bezirkshauptmannschaft hat nach Prüfung zahlreicher Varianten das von der WLV vorgelegte Projekt genehmigt, nun haben Naturschutzbund und Anrainer dagegen berufen.

Entscheidung nächste Woche

Letzte Woche fand vor dem Landesverwaltungsgerichtshof eine Verhandlung statt, das Urteil wird in nächste Woche schriftlich ergehen. „Ich verstehe den Naturschutz, nur ist auch der Hochwasserschutz dringend notwendig, wir diskutieren nun schon seit Jahren und ich habe alle Varianten nochmals prüfen lassen“, so Bürgermeister Alexander Stangassinger. Naturschutzbund-Chef Winfrid Herbst hat vorgeschlagen, eine Feuchtwiese oberhalb des Kirchentalgrabens als Retentionsbecken zu nutzen, dadurch könnten die Schutzbauten viel kleiner ausfallen. Der Grundbesitzer lehnt jedoch diesen Vorschlag jedoch ab.

Finanzielle Belastung

Zum Hochwasserprojekt gehören neben Koth- und Raingrabenbach weitere Bäche vom Dürrnberg, die Gesamtkosten belaufen sich laut Bürgermeister Stangassinger auf über sechs Millionen Euro.: "Wir werden natürlich Förderungen bekommen, doch das ist für uns in den nächsten Jahren eine große Belastung."

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Josef Wind aus Tennengau

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