Pernerinsel
In der "Minischmiede" waren wieder die Roboter los

In der alten Schmiede konnte nach Herzenslust gebastelt werden.
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  • Foto: Claassen und Partner/Gabriele Krisch
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Unter dem Titel „MiniSchmiede – Wir spielen Zukunft“ arbeiteten am 6. und 7. Septembe Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren vin der Alten Saline auf der Pernerinsel Hallein mit Feuereifer an der Herstellung von Minirobotern.

HALLEIN. In der Alten Schmiede auf der Halleiner Pernerinsel konnten Kinder Bastelspaß erleben und Erfindergeist zeigen: Aus Schrott bauten sie funktionierende Roboter, die am Samstag dann gegeneinander antraten. Mit Unterstützung von Sophie Birkmayer, Tammo Claassen vom "Do!Lab" Saalfelden, Hebocon-Expertin Korinna Lindinger vom Künstlerkollektiv „Maschen“, Rüdiger Wassibauer von der Schmiede Hallein und den Mini-Tutoren Oskar und Valens wurde im Rahmen dieses Projekts, das auch zur "MINT-Initiative" Salzburg gehört, geschnitten, gelötet, gefeilt, gesteckt und geklebt, was das Zeug hält.

Weg vom Bildschirm

„Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten beschränken sich aber auf den Umgang mit Benutzeroberflächen“, analysieren Birkmayer und Claassen den Alltag der Generation Multimedia. „Uns geht es bei der Minischmiede nicht um diese Medienkompetenz, sondern um das Verstehenlernen der technischen Hintergründe. Wir glauben, dass nicht Laptops und Tablets, sondern Löten, Motoren und kleine selbst gebaute Roboter der Weg sind. Wir setzen gezielt Impulse – weg vom Bildschirm und hin zur physischen Technik und zum Handwerk. Damit fördern wir spielerisch technisches Verständnis und mittelbar auch das kooperative Arbeiten.“ Daher gab es zum Einstieg für die Mädchen und Buben Werkzeug-, Material- und Bauteilkunde.

Showdown der Robos

Der von "Do!Lab" mitgebrachte Elektro- und Elektronikschrott konnte nach Herzenslust analysiert und zerlegt werden – denn die Roboter sollten ja aus den dekonstruierten Bauteilen aus Computern, Druckern, ferngesteuertem Spielzeug, Bügeleisen, Kaffeemaschinen und Staubsaugern, aber auch aus Knetmasse, Stöcken und anderen Materialien entstehen. Am 7.9. um 16 Uhr ging es unter reger Publikumsbeteiligung heiß her, als es „Ring frei!“ hieß. Der Sieg ging an „Turm“ von Abdul, der vor dem Auftritt seinen Roboter aus lauter Euphorie und Engagement beinahe zerstört hätte. „Turm“ war im Finale gegen „Lucky“ von Melissa erfolgreich. Auch einen Publikumsliebling gab es: Das war eindeutig „Maus Flummi“ von Juna.

Autor:

Thomas Fuchs aus Tennengau

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