Hochwasserkatastrophe Hallein
Land erhebt Hochwasserschäden in Hallein

Bürgermeister Alexander Stangassinger  (v.l.) und der künftige Schadensermittler Michael Koch beim Besuch der Grießmeisterstraße 9 mit den Betroffenen.
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  • Bürgermeister Alexander Stangassinger (v.l.) und der künftige Schadensermittler Michael Koch beim Besuch der Grießmeisterstraße 9 mit den Betroffenen.
  • Foto: Stadt Hallein
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Nach den schweren Unwetterschäden in Hallein, erheben jetzt die Experten des Katastrophenfonds des Landes die Schäden. Die Schadenserhebung in Hallein dient der effizienten Unterstützung der betroffenen Menschen in der Salinenstadt.  

HALLEIN. Zur Zeit sind die Landesexperten  um Egon Leitner dabei die Schäden in Hallein zu erheben. Laut dem Land Salzburg hat der Kothbach in Hallein Schäden bei rund 300 Haushalten angerichtet. Die Verantwortlichen des Landes wollen den Betroffenen mit dem Katastrophenfonds unbürokratisch und schnell helfen. 

„Der Sachschaden ist groß, dennoch ist das Wichtigste, dass niemand verletzt wurde. Der Katastrophenfonds hilft schnell und unbürokratisch, wir arbeiten mit den betroffenen Menschen und den Gemeinden eng zusammen“, so Landesrat Josef Schwaiger und er fügt hinzu: „Ein wenig Bürokratie muss aber sein, um alles genau nachvollziehen zu können. Wir haben ein Grundvertrauen in die Bevölkerung.“

Effiziente Schadenserhebung

Bereits seit dem 26. Juli sind die Männer und Frauen der Schadenskommission in Hallein unterwegs. Ihre Aufgabe ist es, von Haus zu zu Haus zu gehen und die einzelnen Schäden genau zu dokumentieren. Das Schadenausmass reicht dabei von einfachen Elektrogeräten, über Wohnungseinrichtungen hin zu Schäden an Gebäuden.

„Nach den Ereignissen in Hallein können wir den Fokus neben den Aufräumarbeiten bereits auf die Reparatur der Schäden richten. Der Katastrophenfonds ist in dieser Situation ein bewährtes und unbürokratisches Mittel, um Existenzen zu sichern und die Infrastruktur wiederherzustellen. Auch wenn die Lage oftmals aussichtslos scheint, versichere ich, dass wir niemand alleine lassen“, betont Landesrat Josef Schwaiger

Die Schadenskommission setzt sich aus Beamten der Stadt Hallein und des Landes Salzburg zusammen. Schadenseinreichungen sind sowohl bei den Gemeinden, als auch digital  über das Land möglich. Erstmals auch mit einer per App. Es ist sinnvoll die Schäden mit Fotos zu dokumentieren. 

Überfluttete Geschäftsräume: Hier DM Hallei. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange
  • Überfluttete Geschäftsräume: Hier DM Hallei. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange
  • Foto: DM Salzburg
  • hochgeladen von Martin Schöndorfer stadtNAH

Die Auszahlung des Katastrophenfonds kann einige Zeit dauern. Laut den Landesbeamten nimmt diese Arbeit zwei bis drei Monate in Anspruch. Privatversicherte haben da etwas mehr Glück, da diese schon nach einigen Wochen auszahlen. Ausnahme besteht laut Leitner bei einer Existenzbedrohung: Hier könnten Hilfen auch im Voraus ausbezahlt werden. Allfälligen Schäden müssen innerhalb von sechs Monaten gemeldet werden. Tauchen Schäden erst bei Frost im Winter auf, dann zahlt das Land noch bis zu drei Jahre nach dem Unglück aus.

Spendsammlungen in Hallein

Derzeit haben Organisationen und Gemeinden Spenden gesammelt, die neben den Mitteln des Katastrophenfonds zusätzlich ausbezahlt werden.  Wer sicher gehen will, wie sein Geld verwendet wir, soll auf das Spendengütesiegel für Spendensammler achten. Der offizielle Spendentopf der Stadt Hallein ist derzeit bereits mit 150.000 Euro gefüllt. Weitere Spenden kommen täglich herein. Zahlreiche Benefizveranstaltungen werden darüber hinaus in und um Hallein für Betroffene veranstaltet.

Gasse neben Kothbach
  • Gasse neben Kothbach
  • Foto: Bezirksblätter Salzburg
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Anträge an den Katastrophenfonds

Alle Infos, Vordrucke für Schadenslisten und entsprechendes Antragsformular: www.salzburg.gv.at/katastrophenfonds
Land Salzburg App
Antrag über die Gemeinde


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