Abschlussarbeiten
Modeschüler erobern die Schaufenster von Salzburg

Gruppenfoto Scheckübergabe von links nach rechts: Georg Aldrian (Kolleg) Mario Winkler (Kleider Bauer), Heinz Percht (Kleider Bauer), Anna Gangl (Visual Merchandising) Hannah Dorfmeister (Visual Merchandising), Tobias Penegger (Kleider Bauer).
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  • Gruppenfoto Scheckübergabe von links nach rechts: Georg Aldrian (Kolleg) Mario Winkler (Kleider Bauer), Heinz Percht (Kleider Bauer), Anna Gangl (Visual Merchandising) Hannah Dorfmeister (Visual Merchandising), Tobias Penegger (Kleider Bauer).
  • Foto: Modeschule Hallein
  • hochgeladen von Thomas Fuchs

Kleider Bauer und das Modehaus Hämmerle bieten jungen Talenten der Modeschule Hallein in den Bereichen Visual Merchandising und nachhaltiges Modedesign eine neue Plattform.

HALLEIN. Neben neuen Modekollektionen entwickelten die Absolventen der Modeschule Hallein auch im Fachbereich Visual Merchandising Konzepte für die Produktpräsentation im Schaufenster bzw. im Verkaufsraum. Im Rahmen der Kooperation mit zwei Salzburger Modehäusern - Kleider Bauer und dem Modehaus Hämmerle - wurden nun die besten Visual Merchandising Abschlussarbeiten prämiert, welche ab sofort beim Modehaus Hämmerle in der Getreidegasse und bei Kleider Bauer in der Shoppingarena/Alpenstraße zu sehen sind. 

Kritik am Überkonsum

Die Schaufenstergestaltung von Hannah Dorfmeister mit dem Titel „Pétillante“, die aktuell bei Hämmerle zu sehen ist, steht unter dem Motto „Weniger ist mehr“ und übt Kritik an der heutigen Konsumgesellschaft. Einen ganz anderen Zugang wählte Anna Gangl, die ihre Abschlussarbeit unter das Motto „Pétillante“ stellte. „Für viele gibt es nichts Schillernderes als ein Kaleidoskop. Bei meiner Umsetzung in der Kleider Bauer Filiale in der Shoppingarena ist meine Kollektion aus funkelnden Kleidungsstücken im Mittelpunkt, die auch den Inhalt eines Kaleidoskops symbolisiert. Ein rotierendes Mobile und Beleuchtungskörper schaffen eine prickelnde Dynamik, die nie endet.“, erläutert die Absolventin der Modeschule Hallein.

Freie Hand bei den Kollektionen

„Die Schüler hatten von der Themenfindung, über den Entwurf, der Fertigung der Kleidungsstücke bis hin zum Ausstellungskonzept und dessen Umsetzung alles selbst in der Hand.“, erläutert Michael Sellinger, Fachvorstand für Mode und ergänzt weiter:

„Der Schwerpunkt des Ausbildungszweiges „Modemarketing und Visual Merchandising“ liegt auf projektorientiertem Unterricht. Visual Merchandiser sind die kreativen Köpfe hinter der Warenpräsentation und versuchen die Produkte bestmöglich zu inszenieren, um Kunden und Kundinnen zum Kauf zu animieren. Im Rahmen des Unterrichts erarbeiten deshalb unsere Schüler Konzepte für Produktpräsentationen mit der nötigen Nähe zur Praxis, stets gepaart mit viel Spielraum für eigene Ideen und Kreativität.“

Mario Winkler, der Leiter Visual Merchandising bei Kleider Bauer sagt zur Kooperation mit der Modeschule Hallein: „Für uns war es sehr interessant, sich mit jungen, modischen und kreativen Menschen auszutauschen und deren Ansätze kennenzulernen. Wir haben sehr viele spannende Ideen und deren Umsetzung sehen dürfen und freuen uns auf viele weiter gemeinsame Projekte.“

Ein Auge auf die Nachhaltigkeit

Auch das Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche wird behandelt: Ab sofort werden in den Schaufenstern von Kleider Bauer am Platzl die nachhaltigen Abschlusskollektionen von Georg Aldrian und Gerald Brandstätter präsentiert. Georg Aldrian sagt über seine Kollektion:

„Ich möchte zeigen, dass es nicht immer Recycling oder Upcycling sein muss. Es soll ganz einfach alles was produziert wird, und sei es noch das kleinste Stück Stoff, in ein Kleidungstück verwandelt werden. In meinem Fall verwendete ich Probewebungen von Bouclé-Stoffen, die für hochrangige Designer produziert wurden, wodurch etwas großartiges Neues entstand.“

„Generation Ypsilon“ nannte Gerald Brandstätter seine Modekollektion, bei der er sich mit dem Thema Digitale Kommunikation und der damit einhergehenden Reizüberflutung beschäftigte. Zur Geschichte hinter seiner Kollektion sagt er:

„Social Media und Smartphones sind die ständigen Begleiter einer gesamten Generation. Ununterbrochen vernetzt, werden Erlebnisse und Geschichten, ohne zu zögern mit fremden Menschen im Internet geteilt. Was zählt sind die besten Storys, die meisten Likes. Deshalb war es mir wichtig in meiner den aktuellen Zeitgeist im Bereich Fashion mit dem traditionellen Handwerk zu verbinden.“

Dies setzte er um, indem er den traditionellen Blaudruck verwendete und die Schnitte an der traditionellen Arbeitskleidung orientierte, wodurch eine absolut neue, Street-Style taugliche Mode entstand.

„Mit dieser wertvollen Kooperation zwischen Kleider Bauer und der Modeschule Hallein im Bereich Visual Merchandising haben wieder einmal die Absolventen eindrucksvoll bewiesen, welch enormes kreatives Potential in Ihnen steckt und wie praxisorientiert die Ausbildung ist. Unsere Absolventen sind gefragte Persönlichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, die neben Kreativität, Expertise im Bereich Fashion auch unternehmerisches Wissen und Geschick ideal miteinander verbinden.“

, so die neue Schulleiterin Elke Austerhuber und ergänzt weiter: „Wir freuen uns über diese Kooperation und sind uns sicher, dass viele Salzburger bei dem Besuch in einer der Kleider Bauer oder Hämmerle Filiale/n mit den spannenden Ausstellungskonzepten begeistert sein werden.“.

>>>Hier geht's zur Homepage der Modeschule Hallein.<<<

>>>Mehr News aus dem Tennengau lesen Sie hier.<<<

Gruppenfoto Scheckübergabe von links nach rechts: Georg Aldrian (Kolleg) Mario Winkler (Kleider Bauer), Heinz Percht (Kleider Bauer), Anna Gangl (Visual Merchandising) Hannah Dorfmeister (Visual Merchandising), Tobias Penegger (Kleider Bauer).
Die Schülerin Anna Gangl mit ihrer Visual Merchandising Installation bei Kleider Bauer in der Shopping Arena.

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