Räuchern kann was

Irgendwie hatte ich es schon länger geahnt, dass ich wahrscheinlich darauf stehen würde. Nun habe ich Gewissheit und sage "ja" zum Räuchern. Seit dem Besuch am Wallmanhof zum Zwecke der Bezirksblätter-Reportage über Bio-Räucherwerke und das im Alpenraum traditionelle Räuchern in den Rauhnächten bin ich überzeugt, dass in meinem Leben mehr geräuchert gehört. Ich finde die geschichtlichen Ursprünge und Entwicklungen – Feuer, Aromen, Heilwirkung, Rituale, Reinigung und Konservierung, Meditation und Jahreszeitenfeste – so sympathisch wie einleuchtend. Was über Jahrtausende hinweg gelebt, verfeinert und aufrechterhalten wird, hat meist stichhaltige Daseinsberechtigung. Schöner weihnachtlicher Gedanke: Räuchern verbindet, räuchern tun wir alle schon immer, egal ob Christ, Atheist, Buddhist oder Anderes. In meinem Wohnzimmer riecht es also neuerdings nach Weihrauch, Engelwurz und Tannennadeln.

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