Landesjugendredewettbewerb 2021
Salzburg hat keine verlorene Jugend

Landesrätin Andrea Klambauer bei der Online-Siegerehrung des 69. Jugend-Redewettbewerbes. (v.l.) LR Andrea Klambauer mit den Gewinnern beim Salzburger Landesjugendredewettbewerb: Jonas Irnberger, Anna Steiner, Sophie Thomaser (oben) sowie Johanna Kosak und Florian Resch sowie Organisatorin Juliane Schmid von akzente (unten).
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  • Landesrätin Andrea Klambauer bei der Online-Siegerehrung des 69. Jugend-Redewettbewerbes. (v.l.) LR Andrea Klambauer mit den Gewinnern beim Salzburger Landesjugendredewettbewerb: Jonas Irnberger, Anna Steiner, Sophie Thomaser (oben) sowie Johanna Kosak und Florian Resch sowie Organisatorin Juliane Schmid von akzente (unten).
  • Foto: Land Salzburg / Melanie Reinhart
  • hochgeladen von Martin Schöndorfer stadtNAH

Beim 69. Salzburger Jugendredewettbewerb zeigte Salzburgers Jugend volles Engagement. Von einer Niedergeschlagenheit oder gar einer verlorenen Jugend, kann nicht die Rede sein. Besonders die Schüler der einzelnen Schultypen im Lungau sprachen ein "lautes" Wort. In der Kategorie Berufsschulen  reüssierte Jonas Irnberger (LBS Tamsweg) aus Scheffau mit seiner Rede zur Bildungspolitik.

SALZBURG/Scheffau/Tamsweg. Der 69. Salzburger Jugendredewettbewerb fand dieses Jahr vollständig digital statt. Die Finalbewerbe standen ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und wie sie das Leben der jungen Erwachsenen beeinflusst.

„Junge Menschen erhalten so gerade in Zeiten der Pandemie eine Stimme. Ich freue mich sehr über die Vielfalt der Reden, sowohl bei den ausgewählten Themen als auch bei den ausgelösten Emotionen“, zeigte sich Landesrätin Andrea Klambauer begeistert.

Die Jugend nimmt Stellung

Nach einer Vorausscheidungsrunde im Februar, die ebenfalls digital abgehalten wurde, fand am 14. und am 15. April das Finale statt. 

„Der Bewerb ist für mich jedes Jahr ein Highlight in der Zusammenarbeit mit den Salzburger Jugendlichen. Sie können sich zu für sie wichtigen Themen äußern und Stellung beziehen. Und sie werden dabei von den Verantwortungsträgern gehört, ihre Anliegen werden aufgenommen“, so Jugendlandesrätin Andrea Klambauer, die sich für die inspirierenden, motivierenden und emotionalen Reden bedankte und den Gewinnern gratulierte.


Von wegen verlorene Generation

Unter den Preisträgern des Jahres 2021 befindet Jonas Irnberger aus Scheffau. Der seit wenigen Tagen 18. jährige Tennengauer besucht die Landesberufsschule Tamsweg und absolviert die Lehre (mit Matura) zum Verwaltungsangestellten in der Gemeinde Scheffau am Tennengebirge. 

"Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis. Mein Dank gilt da besonders meiner Deutschlehrerin Silvia Gautsch. Sie hat mich während des gesamten Redewettbewerbs begleitet und mich gecoacht", freut sich Jonas Irnberger und fügt ernst hinzu:" Darüber hinaus ist es mir wichtig zu sagen, dass wir keine verlorene Generation sind.  Ich sträube mich dagegen, wenn wer sagt wir seien eine verlorene Generation. Vielmehr sind wir eine Generation, die jetzt schon früh lernen muss Verantwortung zu übernehmen. Von verloren kann keine Rede sein." 

Jonas Irnberger aus Scheffau macht die Lehre mit Matura im Gemeindeamt von Scheffau am Tennengebirge.

2021 hat er in der Kategorie der Berufsschulen den Redewettbewerb gewonnen.
  • Jonas Irnberger aus Scheffau macht die Lehre mit Matura im Gemeindeamt von Scheffau am Tennengebirge.

    2021 hat er in der Kategorie der Berufsschulen den Redewettbewerb gewonnen.

  • Foto: Martin Schöndorfer
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Die Sieger des Jahres 2021 

Die Sieger können sich über 400 Euro für den 1. Platz, 300 Euro für den 2. und 200 Euro für den 3. Platz freuen. In der Kategorie „Klassische Rede“ konnte sich bei den Höheren Schulen Johanna Kosak vom Chiemgau-Gymnasium in Traunstein durchsetzen, bei den 8. Schulstufen Florian Resch von der Mittelschule Faistenau und bei den Berufsschulen Jonas Irnberger von der LBS Tamsweg. In der Kategorie „Neues Sprachrohr“ belegte Sophie Thomaser (BG Tamsweg) den ersten Platz, bei der Spontanrede Anna Steiner (BG Tamsweg) und im Bewerb der Sieger Veronika Huber.

Familie, Freunde, Gesundheit sind wichtige Werte

In ihren Reden beschrieben die Teilnehmer des Redewettbewerbs zielgenau die aktuelle Lage junger Menschen. Dabei wurde aufgezeigt wie die Pandemie unser Leben auch ein Jahr nach deren beginn beeinflusst:

„Was mir persönlich Corona einmal mehr gezeigt hat, ist, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die man schätzen soll.“ oder „Ich habe gelernt, was wirklich wichtig ist im Leben: Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist, was wirklich zählt“, war zu hören.

Das Live-Erlebnis fehlt

Der Jugendredewettbewerb dient Jugendlichen seit nunmehr 69 Jahren ab der achten Schulstufe als öffentliches Podium, um ihr rhetorisches Geschick unter Beweis zu stellen und ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Abgesehen von der Corona-Pandemie waren es Themen wie Bildung, Umwelt, Soziale Medien, Werte und die Beteiligung von Jugendlichen in Gesellschaft und Politik, die den wortgewandten Rednern unter den Nägeln brannten. Über eines waren sich alle einig: Sich 2022 hoffentlich wieder persönlich zum Finale treffen und vor Live-Publikum auftreten zu können.


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Jonas Irnberger aus Scheffau macht die Lehre mit Matura im Gemeindeamt von Scheffau am Tennengebirge.

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