Sterben ist wieder „erlaubt“

Bgm. Auer auf dem Grund, den die Gemeinde für die Friedhofserweiterung angekauft hat.
  • Bgm. Auer auf dem Grund, den die Gemeinde für die Friedhofserweiterung angekauft hat.
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ADNET (tres). Der Adneter Friedhof platzte aus allen Nähten, darum musste eine Lösung gefunden werden. Die lautete Grundstücksankauf.

„Von Gerda und Erwin Brunauer bekamen wir zu günstigen Konditionen das Grundstück direkt neben dem Friedhof, so dass wir jetzt in einem ersten Schritt Platz für 20 Erdgräber und zwei Urnenwände schaffen konnten“, erklärt Bgm. Auer: „Wir haben auch noch Platz für eine zusätzliche Erweiterung, wenn das in Zukunft einmal nötig wird.“

Dass sich auch die Adneter immer häufiger lieber einäschern, anstatt im Sarg begraben lassen, ist ein Vorteil: „So eine Urne braucht weniger Platz“, sagt der Bürgermeister.

Lieber Urne als Sarg
Die Urnenwände dienen zur Urnen-Erdbestattung, das heißt: Die Urne wird davor in der Erde vergraben, an die Wand kommt eine Gedenktafel. 250.000 Euro Minimum kostet diese erste Umbaumaßnahme, exklusive Grundstückskaufpreis.

Regelmäßig wird am Adneter Friedhof übrigens der Zustand der Grabsteine geprüft, ob ja keiner wackelt. Damit keinem Friedhofsbesucher dasselbe Schicksal droht, wie Abtenaus Bgm. Johann Quehenberger heuer, den ja ein Grabstein am Kopf traf und der deshalb tagelang im Krankenhaus liegen musste.

„Allein durch Anschauen wird das überprüft“, erklärt Auer. Die Grabsteine anfassen und daran rütteln dürfen die Gemeindebediensteten nämlich vom Gesetz her nicht. Sieht man einem Stein an, dass er wackelt, bekommt der Besitzer ein Schreiben von der Gemeinde, dass er das bitte ändern möge - ansonsten haftet er im Schadensfall.

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Autor:

Theresa Kaserer aus Salzburg-Stadt

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