Brummschädeltherapie
Tipps gegen den Silvester-Kater

Holger Höfler und sein Team helfen Kunden bei allerlei Problemen in der Apotheke Oberalm.
  • Holger Höfler und sein Team helfen Kunden bei allerlei Problemen in der Apotheke Oberalm.
  • hochgeladen von Thomas Fuchs

OBERALM. Zu Silvester reicht selten ein Glas Sekt allein. Aus einem werden schnell zwei, dann drei, und andere alkoholische Getränke kommen auch noch hinzu. Von der lustigen Feier bleiben am nächsten Tag aber nur die Kopfschmerzen erhalten, der "Kater" macht sich bemerkbar. Holger Höfler von der Apotheke in Oberalm weiß in solchen Situationen Rat.

Vorbeugend aktiv werden

Schon vor der großen Feier kann man einiges für die Gesundheit machen: Am Tag empfiehlt es sich bereits, ausreichend Wasser zu trinken. Außerdem kann man Zeolith schlucken, ein Pulver dass im Darm anfallende Giftstoffe bindet. "So kann sich die Leber nachher besser entgiften", erklärt Holger Höfler. 

Essen schützt nicht

Ein verbreiteter Mythos sei es, dass eine "gute Unterlage" gegen Alkohol helfe. "Durch einen vollen Magen wird die Alkoholisierung verzögert, aber nicht gemindert. Alkohol entleert sich mit vollem Magen etwas später in den Darm, aber die Alkoholisierung findet trotzdem statt." Je fetter und eiweißreicher die Nahrung vor dem Alkoholkonsum ist, desto länger schützt diese den Darm vor dem Alkohol. 

Heißhunger beim Trinken

Alkohol ist eine "Kalorienbombe", erklärt Holger Höfler. Ein halbes Bier kommt im Schnitt auf etwa 200 Kalorien. "Der Genuss eines einzelnen Bieres ist noch nicht dramatisch, selten bleibt es aber bei einem." Der "Bierbauch" kommt aber nicht nur vom Alkoholkonsum, sondern vor allem durch das Essen nebenbei. Alkohol regt nämlich das Hungergefühl massiv an, dem Körper wird Wasser entzogen. Im Rausch "glustlt" es einen dann vor allem nach salzigem Essen, gibt Holger Höfler zu bedenken. So werden aus einem Bier schnell eine ganze Menge Bier plus fettigem Essen. Und das schlägt dann auf das Gewicht. 

Kater mildern

Wer zu Silvester feiert und Alkohol trinkt, wird einen Kater am nächsten Tag kaum verhindern können. Es handelt sich dabei um Symptome von Flüssigkeitsentzug, toxische Gifte verursachen Kopfweh und Gliederschwäche. "Es empfiehlt sich, bewusst immer wieder Wasser zu trinken", erklärt Holger Höfler. Zeolithe und Mariendisteln helfen auch hier der Leber, sich zu erholen. Am nächsten Tag Sport zu treiben ist auch nicht verkehrt: Insofern dieser kontrolliert und moderat ausfällt, kann der Stoffwechsel angeregt werden. Übertreiben sollte man dabei aber nicht, sonst könnte sich Übelkeit einstellen. Die Leber erkennt Alkohol als Gift und versucht diesen loszuwerden. Es kommt zu verstärktem Harndrang, der Körper greift auf Wasserreserven zu. "Jeder merkt, wann er genug Alkohol getrunken hat. Spätestens dann sollte man aufhören zu trinken."

Autor:

Thomas Fuchs aus Tennengau

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