Ein guter Rat ist nicht immer teuer

Bgm. Wallinger mit den Räten Hans Rettenbacher, Steffi Eichbauer, Hans Brüggler.
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Was soll in St. Koloman in den nächsten sieben Jahren passieren? Das berät nun ein Bürgerrat.

ST. KOLOMAN (tres). Oder besser gesagt ein BürgerInnenrat - denn obwohl nur drei Frauen die zwölf Mitglieder stellen, legen die so genannten Prozessbegleiter, Kristina Sommerauer und Peter Kriechhammer, Wert auf Gendering (Geschlechtsneutralität).

Diese zwölf St. Kolomaner werden sich von 12. bis 13. Oktober zusammensetzen und nachdenken, wie man das Leben in St. Koloman für die Bürger verbessern kann. Nicht, dass das Leben in St. Koloman ein schlechtes wäre, aber verbessern lässt sich immer was, meint Bgm. Willi Wallinger, Initiator des Bürgerrats: "Die Gemeindepolitiker leisten gute Arbeit, aber ein Input, der direkt von den Bürgern kommt, ist bestimmt hilfreich."

Nur drei Frauen interessiert
Der Bürgerrat wurde nach dem Zufallsprinzip ausgewählt: Aus allen Gemeindebürgern wurden 120 gezogen - je 60 Frauen und Männer. Diese wurden angeschrieben, ob sie bereit für diese wichtige Aufgabe wären. Von den positiven Antworten wurden zwölf ausgewählt, die von der Altersschicht und ihrem Beruf möglichst unterschiedlich sind. "Leider waren aber nur drei Frauen interessiert, so dass wir hier alle in den Rat gewählt haben", erklärt Sommerauer. Eine davon, Stefanie Eichbauer, erklärt ihre Motivation so: "Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, meine Ideen einzubringen und damit auch etwas für andere bewirken zu können."

Am 14. Oktober, um 9.30 Uhr, gibt es im Gemeindezentrum eine Ergebnispräsentation, zu der die Gemeindevertretung und alle Bürger eingeladen sind. Fünf Ideen, die dem Rat am wichtigsten erscheinen, werden dann vorgestellt. Danach sind die Gemeindepolitiker am Zug. "Wir wollen natürlich die Anregungen des Bürgerrats auch umsetzen", sagt der Bürgermeister. Sein Idealfall? "Wenn von den fünf Ideen zwei oder drei gleich umgesetzt werden können, weil sie einfach sind, zwei können dann ruhig aufwändiger und teurer werden." Der Bürgerrat, ein Pilotprojekt im Land, wird von EU, Land und Bund unterstützt.

Autor:

Theresa Kaserer aus Salzburg-Stadt

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