Erneutes Kopfzerbrechen über Halleins Zinkenlifte

Stolz war man 2013. Jetzt schaut es anders aus.
  • Stolz war man 2013. Jetzt schaut es anders aus.
  • Foto: Stadtgemeinde Hallein
  • hochgeladen von Theresa Kaserer

HALLEIN (tres). "In der Beiratssitzung der Zinkenlifte Bad Dürrnberg wurde der Ausbau der Beschneiungsanlage der Zinkenlifte Bad Dürrnberg bis zum Gipfel einstimmig beschlossen. Damit kann ab dem Winter 2014 im gesamten Skigebiet Schneesicherheit geboten werden." So lautete eine Presseaussendung der Stadtgemeinde Hallein im Oktober 2013.

Die teure Beschneiung ist längst da, aber die Schneesicherheit trotzdem nicht. Die gekaufte Anlage erlaubt nämlich erst die Produktion von Kunstschnee im Minusgradbereich. Darum sind jetzt die Pisten noch immer recht aper, obwohl in anderen Skigebieten schon fest beschnieben wird.

Setzt die Stadt mehr auf den Sommer?

Für VBgm. Walter Reschreiter hat das Skigebiet am Dürrnberg daher ein Ablaufdatum: "Die Schneetage gehen zurück und wir müssen immer mehr Geld zuschießen." Das jährliche Defizit beträgt bis zu 700.000 Euro.
Die Uni Innsbruck will im Jänner eine Studie präsentieren, wie der Dürrnberg eventuell gerettet werden kann: Studenten machen sich Gedanken über eine Ganzjahresnutzung.
Maria Birenti von den NEOS prognostiziert: "Das Geschäft machen wir am Dürrnberg vorwiegend im Sommer. Deswegen sollten wir darauf unseren Fokus legen - aber nicht nur auf die Sommerrodelbahn!" Bgm. Gerhard Anzengruber (ÖVP) will erst die Uni-Studie abwarten.

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