Politik
In Hallein bricht eine neue Zeit an

Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bezirkshauptmann Helmut Fürst, sowie die beiden Vizebürgermeister Rosa Bock und Florian Scheicher (v.l.).
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  • Bürgermeister Alexander Stangassinger, Bezirkshauptmann Helmut Fürst, sowie die beiden Vizebürgermeister Rosa Bock und Florian Scheicher (v.l.).
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  • hochgeladen von Thomas Fuchs

Nach der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl sind die Karten in der Bezirkshauptstadt Hallein neu gemischt worden. 

HALLEIN. Jetzt ist es offiziell: Alexander Stangassinger (SPÖ) ist der neue Bürgermeister der Stadt. Am Mittwochnachmittag wurde er im Beisein des Gemeinderates und etwa 100 Gästen von Bezirkshauptmann Helmut Fürst angelobt. Auch der ehemalige ÖVP-Bürgermeister Christian Stöckl war zugegen, Maximilian Klappacher war der Veranstaltung ferngeblieben. Die Gemeindevertreter der SPÖ trugen anlässlich der Feier die rote Nelke im Revers. Auch altgediente Mitglieder wie etwa Ex-Bürgermeister Franz Zambelli ließen sich die Angelobung nicht entgehen. Von einem historischen Tag war die Rede: 1998 war die Stadt zum letzten mal "rot" gewesen. 

"Es ist mir eine große Ehre und Verantwortung, es geht um unsere Heimat Hallein. Wir schreiben heute den Tag null. Wir werden nicht nach unseren Worten, sondern nach unseren Taten gemessen."
          – Alexander Stangassinger

Einstimmig gewählt

Aus dem Kreis der 25 Gemeindevertreter wurden neun Stadträte erwählt, jeweils in parteiinternen Abstimmungen. Sämtliche Abstimmungen gingen einstimmig aus. Erster Vizebürgermeister wird Florian Scheicher (ÖVP), den Posten des zweiten Vizebürgermeisters hält Rosa Bock (SPÖ). Als Stadträte mit Zuständigkeitsbereich wurden weiters Josef Sailer (SPÖ), Kimbie Humer-Vogl (GRÜNE), Peter Mitterlechner (FPÖ), Marco Sampl (ÖVP) und Florian Koch (SPÖ) gewählt. 

"Ein neuer Stil"

Bürgermeister Alexander Stangassinger sprach bereits vor der Wahl von einem neuen Stil und gab das Versprechen ab mit allen Parteien reden zu wollen. "Drüberfahren ist nicht mein Stil", erklärte Stangassinger. Ein neuer Stil wird aber auch notwendig sein, denn keine Partei kann sich im Gemeinderat mehr durchsetzen: ÖVP und SPÖ halten jeweils neun Mandate, die GRÜNEN und FPÖ jeweils drei. Zünglein an der Waage dürften in Zukunft die NEOS mit nur einem Mandat sein. Bei einem Patt von zwölf gegen zwölf ist das eine Mandat von Anita Eisenmann nämlich entscheidend. Auch wird Alexander Stangassinger mit einer Verwaltung regieren müssen die großteils aus der ÖVP-Ära stammt.

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