Mehr Arbeitsplätze als Ziel und ein richtiges Ortszentrum

Friedrich Strubreiter (ÖVP) gewann die Bürgermeisterwahl am 9. März 2014 mit 71,7 Prozent der Stimmen gegen seinen SPÖ-Mitbewerber. Alt-Bgm. Josef Aschauer ist nicht mehr zur Wahl angetreten.
  • Friedrich Strubreiter (ÖVP) gewann die Bürgermeisterwahl am 9. März 2014 mit 71,7 Prozent der Stimmen gegen seinen SPÖ-Mitbewerber. Alt-Bgm. Josef Aschauer ist nicht mehr zur Wahl angetreten.
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Von Theresa Kaserer

BEZIRKSBLATT: Wie lässt sich das Bürgermeisteramt mit Ihrem Hauptberuf vereinbaren? Kann man heutzutage noch "Nebenzeitbürgermeister" sein?
Strubreiter:
"Ich bin Sanitäter beim Roten Kreuz und Geschäftsführer meiner eigenen Firma FS Medizintechnik. Ich kann mir die Termine so ausmachen, dass es sich gut vereinbaren lässt. Als Bürgermeister hat man viele Abendtermine, da habe ich sowieso Zeit. Vieles kann man heutzutage ja auch über Handy und Email machen. Ich kann die Interessen der Scheffauer bestimmt gut vertreten."

Welche Projekte werden Sie als erstes anpacken?
Strubreiter:
"Den Hochwasserschutz von Oberscheffau zum Beispiel. Hier wird der Damm zur Lammerklamm neu gebaut. Ein Neu- oder Umbau der Volksschule wäre auch nötig. Dann ist auch der Stallerweg zu erneuern. Ein Betreutes Wohnen soll ebenfalls errichtet werden, wenn Bedarf besteht. Als Standort würde sich ein Grundstück nahe dem Sportplatz anbieten. Es gibt demnächst eine Erhebung, ob die Scheffauer ein Betreutes Wohnen überhaupt benötigen. Wenn, dann sollte es aber auch Starterwohnungen für junge Familien beinhalten, also eher ein barrierefreies Generationenhaus sein."

Scheffau hat kein eigenes Lebensmittelgeschäft und auch kein richtiges Ortszentrum. Ist das ein Problem?
Strubreiter:
"Es stimmt: Die Scheffauer müssen entweder in Abtenau oder in Golling einkaufen, das ist natürlich nicht optimal. Meine Idee wäre es, einen Nahversorger im Betreuten Wohnen einzurichten, der als Treffpunkt dient. Man könnte dort z. B. auch ein Café einrichten, so etwas haben wir ja auch nicht. Im Nahversorger könnten Lebensmittel aus der Region, z. B. von Scheffauer Bauern, angeboten werden. Drumherum soll sich dann ein neues Ortszentrum entwickeln."

Scheffau glänzt nicht unbedingt mit einem Überangebot an Arbeitsplätzen. Wie wollen Sie das ändern?
Strubreiter:
"Wir haben ein riesiges und bereits ausgewiesenes Top-Gewerbegebiet bei der Schottergrube in der Nähe des Baggersees. Es wurde nur noch nicht aktiv beworben. Aber das nehmen wir jetzt in Angriff. Besonders die Ansiedlung von klein- und mittelständischen Betrieben wäre wichtig."

Es sind seit Jahren die zwei heißesten Themen in Scheffau: Wie ist Ihre Einstellung zur 380 kv-Salzburgleitung und zur Tauerngasleitung?
Strubreiter:
"Ein ganz klares Nein zu beiden Projekten. Ich bin für erneuerbare Energien und will diese fördern."

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