Oberalm sucht Streetworker

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OBERALM (tres). Oberalms Bgm. Gerald Dürnberger hat genug von jugendlichem Vandalismus in seiner Gemeinde: Die Schmierereien auf Spielgeräten am neuen Spielplatz im November waren für ihn der Gipfel der Frechheiten. Die Täter konnten nicht ausgeforscht werden. Als Konsequenz wird der gesamte Spielplatz bis spätestens März mit einem hohen Zaun versehen, „damit nix mehr passiert“, sagt der Bürgermeister.

100 Euro Finderlohn für Blechpolizist „Vinzenz“
Er betont aber, dass Oberalm die Streetworker nicht deshalb einführen will, „weil alles so katastrophal ist mit unseren Jugendlichen“, sondern deshalb, weil er „aktiv auf die Jugend zugehen“ will. Er hat sich bereits umgehört, welche Streetwork-Projekte von den verschiedenen Einrichtungen, wie z. B. der Caritas oder dem Hilfswerk, angeboten werden. Das für Oberalm am besten geeignete Angebot will er schließlich nutzen. „Streetworker schaffen einen Zugang zu den Jugendlichen, sie halten sich auf der Straße auf, da wo die jungen Menschen sind“, erklärt Dürnberger: „Ich hoffe, die Jugendlichen werden die Chance nutzen und den Streetworkern ihre Wünsche und Ansinnen mitteilen, über ihre Bedürfnisse Bescheid geben und die Streetworker sagen uns dann, was wir als Gemeinde für die Jugend besser machen können.“
Auch der von der Marktgemeinde teuer angeschaffte Blechpolizist „Vinzenz“, der Ende vergangenen Jahres von Unbekannten gestohlen wurde, ist übrigens noch nicht wieder aufgetaucht. Nun bietet Bgm. Dürnberger 100 Euro für Hinweise aus der Bevölkerung.

Im November 2010 hatten Vandalen den neuen Kinderspielplatz in Oberalm mit Graffities verunstaltet. „Bestimmt Jugendliche“, sagt Bgm. Gerald Dürnberger. Nun sollen Streetworker helfen.

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