Stolpern hat bald ein Ende

GV Max Klappacher von der WKS und Bgm. Gerhard Anzengruber zeigen, wo Testflächen angebracht werden.
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  • hochgeladen von Theresa Kaserer

HALLEIN (tres). Wie berichtet, muss das Kopfsteinplaster in der Halleiner Altstadt dringend saniert werden, es ist ein zu großes Hindernis für Eltern mit Kinderwägen, Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Stöcklschuhträgerinnen. "Wir haben lange genug über dieses Thema geredet", sagt Bgm. Gerhard Anzengruber, " jetzt muss etwas passieren!"

Viele unter einem Hut
Deshalb wird von der Stadtgemeinde ein Koordinator eingesetzt, der die Interessen von Ortsbildschutzkommission, Bundesdenkmalamt, Tourismusverband, dem Verein "Gemeinsam für Hallein", Reinhalteverband und Stadtgemeinde unter einen Hut bringt. Bis Ende des Jahres soll dann feststehen, welche Lösung die optimalste ist, mit der sich alle Interessensgruppen anfreunden können. Es gibt sechs Bewerber für den (sicher nicht einfachen) Job.

Ein wichtiger Aspekt ist z. B., was mit dem Verkehr in der Altstadt passieren soll, u. a. ob der öffentliche Bus weiterhin durch die Altstadt fahren soll. "Wenn ja, dann könnte man diese Fahrtflächen ohne Pflaster anlegen", meint Anzengruber: "Auch die Gehbereiche müssen in Zukunft nicht unbedingt gepflastert sein."

Die Firmen Deisl Beton und Mörtinger-Grohmann werden Ende August im Auftrag der Stadtgemeinde mehrere Testflächen aus Beton anbringen, z. B. zwischen der Sparkasse und der "Muglbar". Zwei Flächen soll Adneter Marmor beigemischt werden, eine andere Fläche wird grünlich, weil der Beton hier mit Diabas (einer Art Lavastein) versetzt wird, eine andere ist reiner Beton, also grau.

Keine Billiglösung
"Das wird keine Billiglösung, sondern etwas Gescheites", sagt der Bürgermeister, "immerhin soll das Pflaster mindestens 15 Jahre ohne Sanierung halten." Nach dem Winter soll es Ergebnisse geben: Wie kommen die Flächen bei den Bürgern und der Ortsbildschutzkommission an? Passt die Lösung auch für Rollstuhlfahrer? Wie sieht die Finanzierung aus?

2014 werden die Bewilligungen eingeholt und der Zeitplan erstellt, damit es für den Verkehr möglichst wenig Beeinträchtigungen während der Bauzeit gibt. In mehreren Schritten soll die Sanierung erfolgen, 2014 könnte es losgehen.

Autor:

Theresa Kaserer aus Salzburg-Stadt

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