Salzburger Eishockey
Meistertitel wohl futsch – Halleiner Chiefs verloren Spitzenspiel

Enttäuschung bei den Chiefs (im Bild: Stefan Lindenthal, der das zwischenzeitliche 1:4 erzielte) nach dem 3:8 im Spitzenspiel gegen den wohl neuen Meister Canadians Kaprun.
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  • Enttäuschung bei den Chiefs (im Bild: Stefan Lindenthal, der das zwischenzeitliche 1:4 erzielte) nach dem 3:8 im Spitzenspiel gegen den wohl neuen Meister Canadians Kaprun.
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Es war das Match um den Meistertitel in der höchsten Eishockeyliga Salzburg, der Division I. Der Zweite EC Hallein Chiefs empfing den Spitzenreiter EC Canadians Kaprun. Voller Selbstvertrauen nach dem Kantersieg über den amtierenden Meister, Oilers II, gingen die Tennengauer in die Partie und bekamen bereits im ersten Drittel ihre Grenzen aufgezeigt. Die Pinzgauer führten nach nicht einmal 14 Minuten bereits 4:0. Das Heim-3:8 bedeutete wohl das Ende der Halleiner Träume vom Meistertitel.

HALLEIN. Sechs Siege in Folge feierte der EC Hallein Chiefs in der höchsten Eishockeyliga Salzburgs, der Division I. Darunter zuletzt der 5:0-Kantersieg über den amtierenden Meister Salzburg Oilers II. Der erste Sieg über die Mozartstädter überhaupt. Dementsprechend voller Selbstvertrauen gingen die Cracks von Coach Peter Eibenberger in das Spitzenspiel gegen den Spitzenreiter Canadians Kaprun am vergangenen Dienstag. "Es waren alle top motiviert und wir wollten den Sieg auch", war der Trainer vor der Partie noch voller Zuversicht. Diese schwand aber sehr schnell, denn die Pinzgauer zeigten von Beginn an den Chiefs ihre Grenzen auf. 1:0 nach 34 Sekunden, 2:0 nach drei Minuten und 4:0 nach nicht einmal 14 Minuten.

"Es war einfach nicht unser Tag"

"Wir waren ein bisschen zu übermotiviert und haben ihnen das Tore schießen durch individuelle Fehler sehr leicht gemacht", haderte Eibenberger. Seine Truppe kam zwar noch einmal auf mit zwei Toren, aber mit einem Doppelschlag zum 6:2 binnen 30 Sekunden entschieden die Canadians die Partie dann endgültig. Am Ende kassierten die Chiefs mit dem 3:8 ihre zweite Saisonpleite. "Wir haben immer wieder zu schnell den Puck verloren und ihn nicht aus unserem Drittel gebracht. Kaprun hat kompromisslos und extrem hart gespielt, damit haben wir nicht umgehen können. Es war einfach nicht unser Tag", erklärte Eibenberger die Gründe der Niederlage, die die Siegesserie beendete.

Ein Sieg reicht für die Vize-Meisterschaft

Für den Halleiner Coach haben die Pinzgauer verdient das Match gewonnen und sind auch verdienter Meister. Dafür müssen sie eines ihrer beiden noch ausstehenden Heimspiele gegen Nuarach/Unken oder Schüttdorf gewinnen. Die Chiefs wollen mit zwei Siegen aus den verbleibenden beiden Partien gegen die Nachzügler Dark Green Ravens und Niedernsill Platz Zwei gegenüber den Oilers verteidigen. "Wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen", betont der Trainer. Am kommenden Samstag (17.15 Uhr) findet das Heimspiel gegen den Aufsteiger statt. Am 14. März folgt noch der Saisonabschluss daheim gegen Niedernsill. Die Hinspiele haben die Chiefs beide recht klar gewonnen.

Enttäuschung bei den Chiefs (im Bild: Stefan Lindenthal, der das zwischenzeitliche 1:4 erzielte) nach dem 3:8 im Spitzenspiel gegen den wohl neuen Meister Canadians Kaprun.
"Wir haben immer wieder zu schnell den Puck verloren und ihn nicht schnell genug aus unserem Drittel gebracht. Kaprun hat kompromisslos und extrem hart gespielt, damit haben wir nicht umgehen können", erklärte Coach Peter Eibenberger die Gründe der Niederlage.

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Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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