Ringer haben Pech beim Start

Nach dieser Aktion kam für Josef Siller das Aus.
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BAD VIGAUN (hm). Mit zwei Änderungen starteten die Ringer aus Bad Vigaun am Samstag gegen den AC Graz in die 2. Bundesliga 2017.
Jahrelang bildeten Bad Vigaun und Abtenau eine Kampfgemeinschaft, sowohl mit der Kampfmannschaft in der Nationalliga als auch mit dem Nachwuchs in der Grenzlandliga. Das hat sich heuer bei der Kampfmannschaft geändert und die Sportunion Bad Vigaun geht mit Olympic Salzburg als Kampfgemeinschaft in der 2. Bundesliga an den Start.
"Probleme bereitete uns in den vergangenen Jahren oft eine zu dünne Kaderdecke und wir mussten bei Verletzungen einzelne Kämpfe vorgeben oder es mussten Ringer einspringen, die nicht mehr im Training standen. So soll es nicht sein. Da wir mit Ismail Naudiev bereits seit einigen Jahren einen Leihringer von Olympic Salzburg in unseren Reihen haben und wir unseren Aushängeschildern, Josef Siller und Robert Seiwald, weiter eine sportliche Perspektive geben wollen, sind wir diesen Schritt gegangen“, so der sportliche Leiter Josef Schnöll.

Neuer Bundesligamodus

Im Nachwuchsbereich geht man weiter als KG Vigaun/Abtenau in der Grenzlandliga an den Start und arbeitet auch so wie gewohnt zusammen.
Die zweite Änderung betrifft den Ligamodus. Die 1. Liga wurde von sieben auf zwölf Teams aufgestockt. In der 2. Bundesliga treten sechs Mannschaften in zwei Dreiergruppen an. Hier trifft die KG Vigaun/Olympic in der Gruppe Ost auf die KG Leonding-Hörsching und den AC Vorwärts Graz.
"Es wird eine interessante und enge Begegnung", meinte Schnöll kurz vor dem Kampf gegen die Grazer am Samstag. Doch es kam anders als gedacht.
Wie schon des Öfteren in den Jahren zuvor, schlug der Verletzungsteufel zu. Josef Siller verletzte sich in seinem ersten Kampf (Freistil) am Knöchel und musste nicht nur diesen, sondern auch die Begegnung im gr.-röm. Stil abgeben und so fehlten durchaus eingeplante Punkte. Letztlich verlor die Kampfgemeinschaft in der gut besuchten Halle 14:27.

Nach dieser Aktion kam für Josef Siller das Aus.
Ismail Naurdiev (re.) setzte sich im gr.-röm. Stil gegen den Grazer Tomislav Matic mit 5:0 Technikpunkten durch.

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