Bald beste Butter in Bhutan?

"In Bhutan arbeiten wir viel mit den Händen, wir haben nicht so viele Maschinen", berichten Dorji und Chopel beim Buttermachen.
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  • hochgeladen von Theresa Kaserer

OBERALM (tres). "Die Österreicher essen viel Brot", antwortet Sonam Chophel. Wir unterhalten uns auf Englisch: "Wir essen viel Reis. Auch zum Frühstück gibt es Reis mit Curry."
Das Brot sei eine Art Fladen, "kein gesundes Vollkornbrot". Er zählt einen der Unterschiede zwischen Salzburg und Bhutan auf, von wo er kommt.

Das Ziel: Vom anderen lernen

Das Königreich Bhutan liegt in Südasien und grenzt an Tibet. Chopel und sein Freund Dechen Dorji sind noch bis 5. Oktober in Österreich, bevor es wieder nach Hause geht.
Vier Monate haben sie dann in Salzburg verbracht, u. a. auch in Krimml, Unken, St. Gilgen und Tamsweg.

Die zwei Bhutanesen sind Teilnehmer am Austauschprogramm "Bhutan Network" (www.bhutan-network.com), das die Entwicklungszusammenarbeit und den Austausch zwischen ihrem Land und Europa fördern soll.

Ziel ist, die Lebensgrundlagen vor Ort zu verbessern. Auch Europäer kommen im Gegenzug nach Bhutan und sammeln dort wichtige Erfahrungen. Das Hauptaugenmerk gilt v. a. der biologischen Landwirtschaft, Handwerksberufen, der traditionellen Gastlichkeit und dem nachhaltigen Tourismus sowie Musik, Kunst, Sport und Gesundheit.

"Sie sind sehr taff!"

In der Landwirtschaftsschule Winklhof in Oberalm haben die jungen Männer bei Käser Georg Wimmer das Butter- und Käsemachen gelernt und sie waren beeindruckt. "In Bhutan haben wir nur einfachen Cottage Cheese", sagt Dorji, "hier in Österreich gibt es aber so viele verschiedene Arten von sehr gutem Käse."

Der 18-Jährige lebt zuhause mit seinen Eltern auf einer Farm. Dort will er jetzt sein Wissen in die Praxis umsetzen. Der 25-jährige Chopel will daheim einen Brotbackofen bauen. Auch das hat er in Salzburg gelernt.

In der Handkäserei Wimmer (www.handkaeserei.at) ist der Chef sehr zufrieden mit seinen zwei "Lehrlingen": "Sie arbeiten flott, sind wissbegierig und stellen sich außerordentlich geschickt an. Ich finde es wichtig, das Wissen meines Handwerks weiterzugeben, darum habe ich auch gleich ja gesagt, als ich von der LWS Winklhof gefragt wurde, ob ich mitmache."
Er selbst hätte auch nichts dagegen, einmal im Austausch nach Bhutan zu reisen.

"In Bhutan arbeiten wir viel mit den Händen, wir haben nicht so viele Maschinen", berichten Dorji und Chopel beim Buttermachen.
Fertig ist der Käse: Georg Wimmer, Dolmetscherin Doris Schlick (LWS Tamsweg), Sonam Chopel, Dechen Dorji.

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