Startups
Wirtschaftsexperten gaben ihr Wissen weiter

v. l. Kalteis, Berner, Hölzl, Brunnmair, h. l. Adler, Berlepp, Ribitsch, Deutinger, Pucher, Reiter.
3Bilder
  • v. l. Kalteis, Berner, Hölzl, Brunnmair, h. l. Adler, Berlepp, Ribitsch, Deutinger, Pucher, Reiter.
  • Foto: Fh Salzburg/Blowup Studio
  • hochgeladen von Thomas Fuchs

PUCH. Am 22.11.2018 hatte das "FH Startup Center" der Fachhochschule Salzburg die Ehre, mit dem Format „Homecoming Startups 2018 - Inspirational talks & training" bereits zum zweiten Jahr in Folge einen inspirierenden aber ebenso grundehrlichen Abend für Startup-Interessierte an der FH Salzburg zu gestalten.

Bezahlung mit Anteilen

Michael Pucher (Leitner & Leitner) behandelte in seinem Workshop das Thema „Work for Equity“, also das „Erarbeiten“ von Unternehmensanteilen. Work for Equity ist eine Beteiligungsform, bei der man Mitarbeitern ihre Arbeitsleistung mit Anteilen „bezahlt“, wenn dem Unternehmen die Mittel für eine klassische Anstellung fehlen. Michael Pucher zeigte in seinem Workshop die unterschiedlichen Beteiligungsformen auf und behandelte die verschiedenen rechtlichen Gegebenheiten dieser besonderen Beteiligungsform. Carla Berlepp (Startup Salzburg) und Korbinian Adler (FH Startup Center) behandelten in ihrem Workshop das Thema „Value Proposition“, bei dem die Teilnehmer am Nutzenversprechen ihrer Ideen und Projekte feilten.

Großer Andrang

Danach stürzte sich das buntgemischte Publikum (mit über 120 Investoren, Startup Enthusiasten, Studierenden, Alumni, Lehrenden) in die Geschichten der Homecoming Startups, inklusive der Einblicke hinter die Kulissen ihrer Tätigkeit als Gründer, Entrepreneure und Investoren. Anschließend berichtete Hubert Hölzl, Absolvent des Studiengangs Multimedia Technology, von seiner Tätigkeit als Co-Founder bei atalanda – einem Local Operating System für die digitale Stadt von morgen, das die Vorteile von On- und Offlinehandel verbindet und Online-Marktplatz-Konzepte für Innenstädte und regionale Einkaufsregionen umsetzt. Stefan Kalteis, Absolvent des Studiengangs Telekommmunikationstechnik und -systeme (heute Informationstechnik & System-Management), berichtete in seiner Keynote von seinen Erfahrungen in den Rollen als Gründer und Investor von über 20 Startup Unternehmen.

Ein Pub in Amsterdam

Die Startup Geschichte von Sabine Brunnmair und Michael Reiter, Alumni des Studienganges Design- und Produktmanagement, beginnt in einem australischen Pub in Amsterdam. Michael Reiter erzählte seiner ehemaligen Studienkollegin damals von seiner Idee, wie man die Überproduktionen von non-Food Artikeln nutzen kann, da diese meist vernichtet werden – und so Müll produziert wird. Der von Brunnmair und Reiter mit zwei weiteren Absolventen von Design- und Produktmanagement gegründete Verein „Die Fairmittlerei“ vermittelt diese Waren kostengünstig an Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und unterstützt diese im Bedarfsfall auch bei Transport und Lagerung. So profitieren alle Seiten: Zuletzt berichtete Wolfgang Berner über seine Erfahrungen als Entrepreneur und Mitgründer von Pay.On und Current. Pay.On erregte Ende 2015 mit einem Exit über 200 Millionen US-Dollar Aufsehen. Der Telekommunikationstechnik-Alumnus sah viele Parallelen zu den Learnings von Hubert Hölzl.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen