11.09.2014, 08:57 Uhr

Katzenbabys hilflos ausgesetzt

Kätzchen Klara wurde unter einer Brücke ausgesetzt. Sie erholt sich nun am Assisi Hof. (Foto: Österreichischer Tierschutzverein)

Eine Kastration für Katzen könnte Tierleid verhindern

TENNENGAU (tres). In den letzten Tagen wurden mehrere ausgesetzte Jungtiere auf dem „Assisi-Hof“ des Österreichischen Tierschutzvereins aufgenommen. "Offensichtlich sind jetzt im Herbst viele Katzbabys zur Welt gekommen, um die sich völlig verantwortungslos niemand kümmern will", erklärt Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins.

Nass und unterkühlt

Der kleine Kater Kurt wurde von Passanten über längere Zeit beobachtet, bevor man ihn auf den „Assisi-Hof III“ brachte. Dort erhält er nun die nötigePflege und erholt sich bereits sehr gut.
"Ohne rasche Hilfe wäre er wohl kläglich verhungert", sagt Hemetsberger.
Die „Assisi-Hof-Tierrettung“ des Österreichischen Tierschutzvereins hat auch die beiden Katzen-Geschwister Konrad und Klara abgeholt. Eine Tierfreundin hatte die beiden unterhalb der Autobahnbrücke bei Wals im Ortsgebiet Gois entdeckt.
Die Jungtiere waren völlig durchnässt und leicht unterkühlt.

„Würden alle Halter ihre Katzen kastrieren lassen, würde es weit weniger ungewollten Katzennachwuchs geben“, ärgert sich Hemetsberger.
Seit dem Jahr 2005 gilt in Österreich bereits die Kastrationspflicht für Katzen, aber gerade im ländlichen Raum wird diese Vorschrift immer noch häufig nicht eingehalten.
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