21.07.2016, 18:30 Uhr

Spaghetti-Fotos mag er nicht

Marcel Hirscher mit seinen fünf Weltcup-Kugeln vor der Stuhlalm in Annaberg.

Kaiserschmarrn wirkt bei Marcel Hirscher fast ein wenig wie bei Popeye der Spinat. Und wie geht er eigentlich mit seiner Prominenz um? Ein Wandertag mit dem Skistar in Annaberg.

SALZBURG/ANNABERG (tres). Österreichs Skiass Nummer eins, Marcel Hirscher aus Annaberg-Lungötz, stellte sich heute auf der Stuhlalm in seiner Heimatgemeinde bei einem Presse-Wandertag für Reporterfragen zur Verfügung.
Für ihn startet nun wieder das Training für die kommende Wintersaison. Freilich war er auch in den vergangenen Wochen nicht untätig, man findet ihn z. B. oft auf dem Rennrad oder wandernd in den Salzburger Bergen.

"Manchmal brauche ich meine Ruhe"

Nicht immer ist es für ihn aber ganz einfach, in Ruhe seine Freizeit zu verbringen: "Natürlich erkennen mich die Leute schnell und sprechen mich an. Ich habe meistens kein Problem damit, ich bin es ja schon gewohnt. Aber wenn mir einer, was schon geschehen ist, die Kamera vors Gesicht hält, während ich in einem Restaurant Spaghetti esse, dann werde ich schon sauer und sage ihm, er soll das Foto jetzt sofort wieder löschen", sagt Hirscher.
Er habe seine Platzerl, wo er alleine sei, "die werde ich aber jetzt bestimmt nicht verraten", lacht der 27-Jährige.

Den Sommer verbringt der Skifahrer gerne im Warmen, hat er den Bezirksblättern Tennengau erzählt: "Ich mag die Jahreszeiten und bin nicht nur im Winter daheim. Schnee wollte ich jetzt einmal keinen mehr sehen. Sommer ist Sommer! Und ich freue mich dann um so mehr wieder auf den Winter."

Hört Marcel Hirscher auf?

Er hat jetzt aber erst einmal Ruhe und Entspannung genossen, auch seine Social-Network-Aktivitäten hat er in letzter Zeit auf Eis gelegt: "Das hat mir wirklich gut getan, einmal von allem Abstand zu gewinnen." Er müsse auch nicht permanent seinen Senf zu allem dazu geben, meint er, "auch nicht zur vergangenen Fußball-EM."
Weil in letzter Zeit so wenig von ihm zu hören und sehen war, befürchteten einige seiner Fans schon, er würde seine Skikarriere beenden, aber: "Nein, ich werde jetzt sicher nicht aufhören!" Es laufe alles gut und er sei körperlich erholt, alles läuft derzeit für ihn nach Plan.

Den ersten Schnee wird er wahrscheinlich Ende August/Anfang September sehen, und ziemlich sicher setzt er seine Schwünge in österreichischen Schnee: "Wenn das mit unserem Sommer jetzt so weiter geht, dann haben wir dann bestimmt genügend Schnee."

Auf der Stuhlalm aufgewachsen

Die Wanderung ging deshalb zur Stuhlalm, weil Hirscher dort groß geworden ist: "Mit drei Monaten bin ich hierher gekommen, ich bin hier aufgewachsen. Ich verbinde mit der Alm viele Erinnerungen. Jeden Sommer meiner Kindheit habe ich hier verbracht, mit Kühen und Fröschen gespielt. Ich habe es immer genossen, in der Natur zu sein."

Nach einer zünftigen Brettljause freute sich Marcel Hirscher auf den Kaiserschmarrn, der von Wirtin Ineke zubereitet und von Wirt Ali Quehenberger aufgetischt wurde: "Ich habe in meinem Leben schon sehr viel Kaiserschmarrn gegessen", erzählt er, "manchmal mache ich ihn mir sogar selber. Ich bin dadurch vielleicht nicht sehr groß geworden, aber ordentliche Muskeln hab ich davon bekommen", scherzt er.


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Elisabeth Schnitzhofer aus Tennengau | 21.07.2016 | 21:26   Melden
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Elisabeth Schnitzhofer aus Tennengau | 21.07.2016 | 21:26   Melden
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Elisabeth Schnitzhofer aus Tennengau | 21.07.2016 | 21:26   Melden
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Theresa Kaserer aus Tennengau | 22.07.2016 | 08:27   Melden
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