18.10.2017, 08:30 Uhr

Wenn der Skispaß am Chinesen hängt

Unlustig, wenn der Skiwinter vom chinesischen Investor abhängt. Fans des Skigebiets Gaißau-Hintersee dachten ja bis vor kurzem, dass sie ihre Bretter heuer im Keller belassen oder auf anderen Pisten auspacken müssen. Nun verkündet der chinesische 75-Prozent-Eigentümer, das Geld für die Revisionsarbeiten an den Liften doch noch locker zu machen. Was der Ausverkauf von Grund und Boden beziehungsweise von Infrastruktur an ausländische Unternehmen bewirken kann, zeigt sich an diesem Beispiel. Vielleicht sollte es Anlass dazu geben, darüber nachzudenken, dass ungezügelter Kapitalismus nicht die beste Idee ist und man sich gut überlegen sollte, ob es nicht noch andere Maßnahmen gibt, als stückchenweise die österreichischen Skigebiete zu verscherbeln. Den Krisplern sei nun jedenfalls ein unerwartetes Pistenvergnügen mit offenen Liften gewünscht.
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