10.11.2017, 17:06 Uhr

"Wie ein flüssiges Gummibärchen"

Preisträger Elektronikland 2017 v. l.: Lukas Gwechenberger, Alexander Bauer, Benjamin Lageder, Joanna Quehenberger, Florian Kindlinger und Moritz Scharf. (Foto: Land Salzburg/LMZ)

Halleiner erhält österreichweiten "Elektronik-Land-Preis".

HALLEIN. Um den österreichweit ausgeschriebenen, beliebten "Elektronik-Land-Preis" bewarben sich heuer 32 junge Musiker und Musikerinnen. Eine Jury entschied bei einer Sitzung in der ARGEkultur Salzburg über die heurige Vergabe des Preisgelds in der Höhe von insgesamt 9.000 Euro aus dem Landeskulturbudget an sechs unter ihnen. Einer der Glücklichen ist der gebürtige Halleiner Benjamin Lageder, ausgebildeter Veranstaltungstechniker, freischaffender Musiker und Gründer der Band "The Pond Pirates" 2006. Seit 2010 betreibt er das Soloprojekt "Karafiat" und letztes Jahr gründete er die Band "Magic Delphin". Zentrale Kriterien für die Vergabe der Preise sind eine konzeptionelle und formale Innovation, sowie eigenständiges Sounddesign und eine professionelle technische Umsetzung. Die Jurymitglieder Natalie Brunner (FM4 La Boum Deluxe), Wolfgang Schlögl (I-Wolf, Sofa Surfers) und Achim Bornhoeft (Universität Mozarteum) begründeten ihre Wahl von Benjamin so: "Das eingereichte Stück mit dem Titel 'HolyHolyHoly' hat eine starke eigene musikalische Handschrift. Aus einem psychodelischen Intro erwächst ein Sound wie ein verflüssigtes Gummibärchenbad." LR Heinrich Schellhorn, zuständig fürs Kulturressort, gratulierte den Preisträgern bei der offiziellen Verleihung am 10. November: "Der 'Elektronik-Land-Preis' ist eine österreichweit einzigartige Auszeichnung für junge Komponistinnen und Komponisten sowie Produzentinnen und Produzenten im Bereich der elektronischen Musik."
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