15.10.2014, 09:23 Uhr

In drei Etappen zum neuen Stadtpflaster

Max Klappacher, Stadtrat für Stadtentwicklung, und Bgm. Gerhard Anzengruber auf Pflaster-Testflächen.

Die Vorbereitungen zur Pflastersanierung laufen: Ab Juli wird die Halleiner Altstadt aufgegraben.

HALLEIN (tres). Halleins Bürgermeister Gerhard Anzengruber will in den kommenden Monaten persönlich alle Innenstadtleute "abklappern", um mit ihnen über die bevorstehende Plastersanierung zu sprechen.
Im Juli 2015 soll Baubeginn sein. Bis November des kommenden Jahres wird in einem ersten Schritt die Wichtelhuberstraße, der Kornsteinplatz, der Robertplatz und die Ruprechtgasse zur Baustelle.

Zerreißprobe für Altstadt

Damit die Bauarbeiten möglichst keine Auswirkung auf das Geschäft der Kaufleute haben, will Anzengruber im Vorfeld mit jedem einzelnen klären, was möglich ist: "Das Pflaster ist eine so wichtige Sache für Hallein, dass ich mir feste Schuhe anziehe, damit durch Hallein gehen und mit jedem darüber reden werde."
Er sei sich der Bedeutung des Projekts für Hallein bewusst: "Ich will nicht der zweite Bürgermeister sein, der das Pflaster verhunzt."

Von November 2015 bis April 2016 ist dann Pause, bevor das Altstadtpflaster vom Bayrhamerplatz bis zur Stadtbrücke und am Oberen und Unteren Markt saniert wird, der Belag am Schöndorfer- und Pfannhauserplatz wird im Frühjahr 2017 hergerichtet.
Insgesamt 8.000 m2 an Belag werden erneuert, bis zu 6 Millionen Euro wird das Projekt kosten.

Auch Veranstaltungen in der Altstadt werden dann verlagert werden müssen, wie z. B. der wöchentliche Grünmarkt.

Drei Budgets halten her

Der Vorteil, dass sich das Riesenprojekt über drei Jahre erstreckt ist der, dass nicht die gesamte Altstadt für mehrere Monate für den Verkehr und das öffentliche Leben gesperrt sein muss, aber auch der, dass sich die Kosten auf drei Budgets aufteilen: "Sonst könnte es sich die Stadt gar nicht leisten", erklärt Bgm. Anzengruber.

Überall dort, wo kein Verkehr darüberfährt, wird es weiterhin eine Stöcklpflastervariante geben, ansonsten wird wahrscheinlich Asphalt und/oder Beton eingesetzt.

Die Bürger reden mit

"Es muss schön sein, aber auch lebbar", sagt der Stadtchef. Heimische Baustoffe werden es auf alle Fälle sein. Ein Architektenteam beschäftigt sich gerade mit der besten Lösung.
Wichtig ist Bgm. Anzengruber, dass die Halleiner Bevölkerung miteingebunden ist, es soll mehrere Infoabende zum Thema geben.
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Alex H. aus Tennengau | 15.10.2014 | 11:04   Melden
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