29.01.2018, 15:07 Uhr

Das Gesicht ist für die Geschichtsbücher

Gut lachen hat, wer im Vorbeifahren alle Rekorde bricht. (Foto: EXPA/ Sportida/ Vid Ponikvar)
ANNABERG/GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Die Fangemeinde feiert die Rekorde ihrer Idole oft intensiver und länger als die Superstars selbst. Ein Marcel Hirscher hat nämlich weder lange Zeit, über die Bedeutung eines geschichtsträchtigen Rekords, wie seinen 55. Weltcup-Sieg, nachzudenken, noch kann er es sich leisten, seinen Fokus lange damit aufzuhalten. Das nächste Rennen kommt nämlich bestimmt. Wie er selber sagt, ist er "viel zu viel drinnen" im Renngeschehen, als dass er sich da groß einen Kopf machen könnte. Gut, dass wir als Außenstehende etwas länger über solch beeindruckende Auftritte, wie jenen vergangenes Wochenende in Garmisch-Partenkirchen, staunen dürfen. Daher lasst es uns noch einmal zusammen genießen: Marcel Hirscher holte seinen 55. Weltcupsieg in Garmisch-Partenkirchen und überholte damit Langzeit-Rekordhalter Hermann Maier mit 54 Siegen. Dass ihm die Strecke mehr als taugt, zeigten seine zwei Bestzeiten im ersten und zweiten Durchgang und der finale Vorsprung von 1,57 Sekunden auf den Zweiten Manuel Feller. Gleichzeitig handelt es sich um seine persönlich beste Skisaison, seit er den Skizirkus beglückt: Die 55er-Marke war gleichzeitig sein zehnter Saisonsieg – mehr Siege als jemals zuvor in einer Saison. Ach ja, und übrigens: 120. Stockerlplatz im Weltcup und vier Siege in fünf Riesentorläufen. Noch Fragen?
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