19.12.2017, 10:51 Uhr

Sechs Vereine kamen eine Runde weiter

Trainer Philip Buck (re.) und sein Co Fuad Ustamujic können mit der Leistung ihrer Kicker in der Halle zufrieden sein.

Bei der SFV Hallen-LM schafften sechs Tennengauer Teams den Aufstieg in die Zwischenrunde.

TENNENGAU (hm). Mit den Vorrundenpartien fiel der Startschuss zu den diesjährigen Hallenbewerben des Salzburger Fußball Verbandes (SFV). Dabei werden zwischen Dezember und März in Vor-, Zwischen- und Finalrunden sowohl im Nachwuchsbereich (U7 bis U19) als auch bei den Kampfmannschaften die Sieger ermittelt. Seit zwölf Jahren wird bei den SFV-Bewerben Futsal gespielt. Der Unterschied zum klassischen Hallenfußball liegt darin, dass es keine Banden gibt. Das Spielfeld wird durch Linien begrenzt und entspricht mit 40 x 20 Metern dem Spielfeldmaß beim Handball. Eine weitere Besonderheit ist der sprungreduzierte Ball, der im Umfang kleiner ist als der normale Fußball.


Techniker sind bevorzugt

Er erleichtert die Ballkontrolle und ist perfekt geeignet für ein technisch geprägtes Spiel. Die Verantwortlichen des SFV sehen Futsal als individuelle Ergänzung, jedoch nicht als Konkurrenz zum Fußball. Es ist eine ideale Variante in der Halle. Von den 45 Kampfmannschaften, die unlängst in acht Vorrundengruppen um den Aufstieg in die Zwischenrunde kämpften, kamen zwölf aus dem Tennengau. Nach spannenden Begegnungen schafften letztlich sechs Teams den Sprung in die nächste Runde. Mit dabei sind die beiden 1b-Mannschaften von Union Hallein und des SV Kuchl. Sie kamen als Dritter und Vierter der Vorrundengruppe 1 weiter. Problemlos weiter sind auch die Salzburger Liga Vereine SC Golling und SV Kuchl. Golling gewann mit dem Punktemaximum die Gruppe 5 und Kuchl wurde mit einem Remis und drei Siegen in der Gruppe 8 ebenfalls Erster.

Junge Spieler im Einsatz

Ihre Qualität am Parkett bewiesen die Gollinger bereits Ende November beim "Layenberger Salzburg Cup". Bei diesem stark besetzten Turnier musste sich die Buck-Truppe erst im Finale Westligisten Anif geschlagen geben. "Wir spielen in der Halle mit einer sehr jungen Mannschaft. Die Spieler sind zwischen 17 und 21 Jahre", sagte Golling Trainer Philip Buck. "Die Vorrunde bei der Landesmeisterschaft ist für uns perfekt gelaufen. Die Mannschaft hat schnell und aktiv gespielt sowie gute Kombinationen gezeigt. Das Wichtigste ist aber, dass es Spaß gemacht hat und sich niemand verletzte", so der Coach zufrieden.

Mit Futsal aufgewachsen

Ebenfalls mit jungen Spielern tritt der SV Kuchl an. Der Altersschnitt der Feldspieler liegt bei 18 Jahren. "Die Jungen sind mit dem Futsal aufgewachsen und darin liegt der Vorteil. Die erste Hürde ist geschafft und jetzt schauen wir, wie weit wir kommen", meinte der sportliche Leiter Christian Seidl nach dem Turnier. Das halbe Tennengauer Dutzend voll machen noch die Landesligisten FC Puch (Zweiter Gruppe 6) und FC Hallein (Dritter Gruppe 7).


Gipfeltreffen in Gruppe C

Die Auslosung wollte es so, dass in der Zwischenrunde in Gruppe C mit Golling, Kuchl, FC Hallein und Union 1b, gleich vier Tennengauer Vereine aufeinandertreffen. Mühlbach/Pinzgau und Ebenau komplettieren die „Tennengau-Gruppe“. Puch trifft in der Gruppe B auf Straßwalchen, Zell am See, Elsbethen, Wals-Grünau 1b und Eugendorf 1b. Kuchl 1b kämpft in Gruppe D gegen Eugendorf, Anthering, SAK, ATSV Salzburg, Austria Salzburg 1b um den Aufstieg in das Finale. Die Zwischenrunde wird am 13. und 14. Jänner 2018 gespielt. Das Finalturnier findet am 21. Jänner 2018 in der Sporthalle Alpenstraße statt.
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