02.09.2016, 09:50 Uhr

Die Pferdewirtschaftsausbildung am Winklhof boomt

Georg Springl und Landesrat Josef Schwaiger mit Anna Neumayr, Alexandra Dankl und Cecilie Schöppl. (Foto: LMZ/Neumayr/MMV)
OBERALM (tres). In der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm gibt es für die Fachrichtung Pferdewirtschaft bereits 80 Anmeldungen. Das sind mehr als Ausbildungsplätze vorhanden sind, denn nur 20 Schülerinnen und Schüler können mit Schulbeginn aufgenommen werden und ihre Pferdewirtschaftsausbildung antreten.

Gute Jobaussichten

"Wir haben sehr gute Anmeldezahlen. Das ist nicht selbstverständlich in Zeiten, in denen Schulen um Schüler kämpfen müssen", freut sich Georg Springl, Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof.
Seit mehr als 20 Jahren existiert die Fachrichtung Pferdewirtschaft an der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm. Die Absolventen können beispielsweise einen auf Pferdewirtschaft ausgerichteten landwirtschaftlichen Betrieb führen, auf Lizenzniveau reiten und fahren, eine Wanderreitgruppe führen oder sowohl junge als auch ausgebildete Pferde präsentieren und longieren. Neben der Ausbildung in der Pferdewirtschaft wird umfangreiches Wissen in der Landwirtschaft vermittelt. Zwischen der zweiten und dritten Klasse sind zwölf Wochen Pflichtpraktikum zu absolvieren.

Ausbildung mit viel Praxis

"Wir ermöglichen den jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung mit hoher Qualität. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Wir bieten den Schülern eine professionelle Ausbildung, die künftig einen Pferdebetrieb führen wollen oder bereits einen haben. Der Lehrinhalt der Pferdewirtschaft reicht vom traditionellen Wissen über das Arbeitspferd bis hin zum klassischen Freizeitpferd und wird von fachlich qualifizierten Lehrkräften vermittelt", sagt Landesrat Josef Schwaiger.

Die Zielgruppe sind pferdebegeisterte Unternehmer, die einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen, sowie Jugendliche, die eine pferdewirtschaftliche Ausbildung für eine spätere berufliche Tätigkeit absolvieren wollen.

"Das Pferd ist der treueste Begleiter des Menschen durch die Geschichte. Früher war das Pferd der Motor der Gesellschaft, heute steht das Pferd für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Wir können Pferdewirte, die danach Dienstleistungen wie etwa Reitunterricht und Kutschenfahrten anbieten können, ausbilden", erklärt Springl.
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