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Nachhaltiges Bauen
Die optimale Wärmepumpe

Bei der Auswahl einer Wärmepumpe gibt es viele Kriterien, die beachtet werden sollten. | Foto: Stiebel Eltron /eli-zweiraum.eu , Hypo Tirol
  • Bei der Auswahl einer Wärmepumpe gibt es viele Kriterien, die beachtet werden sollten.
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Es gibt Grundwasser-, Erdwärme- oder Luftwärmepumpen. Welche Wärmepumpe eignet sich wofür?

Grundwasserwärmepumpe

Eine Grundwasserwärmepumpe erweist sich bei ausreichendem Nachschub an Wasser als sehr temperaturstabil. Sie kann Sommwer wie Winter zum Heizen und Kühlen verwendet werden. Steht ausreichend Grundwasser zur Verfügung, bietet sie die effizienteste Möglichkeit, Umweltenergie in Heizenergie umzuwandeln.

Erdwärmepumpe

Eine Erdwärmepumpe nutzt die Oberflächengeologie. Das Erdreich, das über die Sommermonate mit Regenwasser an der Erdkruste aufgewärmt wird, kann im Winter, wenn Schnee liegt, nutzbar gemacht werden. Die Temperatur des Erdreichs nimmt im Laufe des Winters jedoch ab. Um im Frühjahr keine Vereisung am Erdkollektor zu verursachen, muss der Energieentzug genau auf den Einsatz abgestimmt werden.
„Erdwärmepumpen beziehen ihre Energie übrigens nicht aus dem Erdkern, wie oft angenommen wird, sondern nur aus dem Krustenbereich, der über den Winter kontinuierlich wieder abkühlt", unterstreicht Albert Lechner.

Luftwärmepumpe

Luftwärmepumpen haben den Vorteil, dass Luft fast unbegrenzt zur Verfügung steht. Allerdings ist sie sehr volatil und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Wichtig bei der Luftwärmepumpe ist das Temperaturniveau des Heizsystems. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto leichter stellt die Luftwärmepumpe die erforderliche Energie zur Verfügung.
Tipp vom Fachmann: Um die Effizienz einer Luftwärmepumpe sicherzustellen, empfiehlt sich die Kombination mit einer Niedrigtemperatur-Fußbodenheizung.

Blower-Door-Test

Beim Blower-Door-Test wird innerhalb eines Gebäudes eine bestimmte Luftdichte erzeugt (n50). Undichten in der Hülle lassen Luft entweichen. Gemessen wird, wie viel Luft in einer Stunde nachfließt, um den Druck zu halten. Ist der Druckabfall kleiner als der gesamte Luftinhalt des Hauses, dann spricht man von „dicht“ (Wert 1). Ein Passivhaus bezeichnet man bei einem Wert unter 0,6 als dicht.

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Expertentipp: Die Qualität der Gebäudehülle

„Grundsätzlich gilt für alle Systeme: Je besser die Gebäudehülle, umso effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten. Wo viel warme Luft entweicht, wird viel Heizenergie benötigt, um diese warme Luft zu kompensieren", so Albert Lechner, Inhaber Firma Huter Haustechnik GmbH
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