Coronavirus
Fit bleiben trotz Isolation

Wer nicht so gut mit Fitnessgeräten ausgestattet ist, für den gibt es ein paar Tipps von SOS-Kinderdorf, um in Bewegung zu bleiben, trotz Quarantäne.
  • Wer nicht so gut mit Fitnessgeräten ausgestattet ist, für den gibt es ein paar Tipps von SOS-Kinderdorf, um in Bewegung zu bleiben, trotz Quarantäne.
  • Foto: Pixabay/rob9040 (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Auf Isolation in den eigenen vier Wänden mit der ganzen Familie kann auf die Dauer recht strapaziös sein. Vor allem neigt man dazu, die meiste Zeit auf der Couch oder vor einem Bildschirm zu sitzen. Damit mit fit durch die Corona-Zeit kommt, gibt SOS-Kinderdorf nun einige Tipps, wie man trotz der aktuellen Einschränkungen zu ausreichend Bewegung kommt. 

Fit bleiben in der Corona-Zeit

Wir bleiben daheim und das ist auch gut so, denn so schützen wir die Schwächeren unserer Gesellschaft aber auch uns selbst. Doch wie bleibt man in der häuslichen Isolation fit? Vor allem Kinder, die immer einen natürlichen Drang zur Bewegung haben, leiden unter den eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Christina Kern, Mitarbeiterin im SOS-Kinderdorf Altmünster, hat einige Tipps parat, wie man tägliche Bewegung in den Familien-Alltag integrieren kann.

  1. Auch in der Wohnung lassen sich keine Hindernissläufe veranstalten. Man nehme Alltagsgegenstände wie Kissen, Löffel, Trinkflaschen oder auch Dosen und legt einen Geschicklichkeitslauf. Das Ausweichen vor den Hindernissen bringt Spaß und spielerische Bewegung. Die Kinder können beim Ausdenken des Parcours gerne mithelfen, das regt die Fantasie an.
  2. In der Schule haben die Kinder ihre regulären Pausen in denen oft Fangen gespielt wird oder ähnliches. Das muss im e-Learning nicht ausfallen. In einer Lernpause kann man ruhig kleine leichte Übungen einbauen, wie Hampelmänner oder ein kräftiges strecken und ausstrecken der Gliedmaßen.
  3. Aus Übungen kann man natürlich auch Challenges machen. SportlerInnen können zum Beispiel Sit-Up-Challenges machen und jeden Tag wird das Ziel ein wenig höher gesteckt.
  4.  In der vielen Zeit zu Hause kann man auch neue Dinge lernen. Wie wäre es da mit einem Online-Tanzkurs? Internetportale wie YouTube bieten unzählige kostenlose Übungen und Tanzschritte an. Jugendliche können Choreografien zu ihren Lieblingsliedern einstudieren und anschließend der Familie vorführen. Dies könnte auch gefilmt werden und an die restliche Verwandtschaft geschickt werden.
  5. In solchen Ausnahmesituation wie der Corona-Zeit kann man schon mal beliebte Geburtstagsspiele raussuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit Topfklopfen?
  6. Auch ein beliebter Klassiker der Kinderspiele mit viel Bewegung: Die Reise nach Jerusalem. Wenn nicht genug Platz ist, kann man dies auch folgendermaßen spielen: Musik einschalten, tanzen, hüpfen, schütteln und wenn jemand „Stop“ ruft und die Musik ausmacht, müssen alle in der aktuellen Position versteinern und für ein paar Sekunden muksmäuschenstill verharren, bis die Musik weiterspielt.
  7. Und wer kennt es nicht: "Der Boden ist Lava". Die Kinder müssen sich in der Wohnung fortbewegen, ohne den Boden zu berühren. Nur sollte vor dem Spiel möglichst alles zerbrechliche in Sicherheit gebracht werden.
  8. Wenn sich die Kinder dann ausgetobt haben, muss natürlich auch wieder ein bisschen Ruhe einkehren. Dazu eigenen sich kleine Yoga und Achtsamkeitsübungen, die es auch wieder auf meinbezirk.at gibt. 

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