DIGITALER DONNERSTAG
Messenger – Signal, Snowdens Favourit

Am Digitalen Donnerstag gibt es bei uns jede Woche die wichtigsten Fakten aus der digitalen Welt, kompakt und verständlich zusammengefasst.
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  • Foto: BB Archiv
  • hochgeladen von Lucia Königer

Die Digitale Welt bietet uns unzählige Möglichkeiten und an der wohl prominentesten Stelle steht die Kommunikation. Denn heutzutage telefoniert man nicht einfach nur mehr, wir schreiben uns Texte oder schicken uns Bilder und Videos. Was mit SMS und Emails angefangen hat, entwickelte sich zu einem umfangreichen Angebot an sogenannten Messenger-Diensten. Mit diesen verschiedenen Varianten wollen wir uns beim Digitalen Donnerstag beschäftigen.

Bei uns gibt es eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Messenger-Dienste und was sie ausmachen.
Teil 4: Signal


Was ist Signal?

Der kostenlose Messenger-Dienst Signal ist vor allem für sein hohes Sicherheitslevel bekannt, er gilt derzeit als einer der sichersten Kurznachrichtendienste weltweit. Weder der Anbieter noch irgendjemand sonst kann mitlesen. Der Fokus der App liegt also klar auf der enormen Privatsphäre. Jahrelang beschränkten sich die Funktionen auf die Basis von Kurznachrichten, mittlerweile gibt es auch verspielte Funktionen wie Sticker, Emoji-Reaktionen oder selbstzerstörende Bilder.
Im Gegensatz zum Konkurrenz-Messenger "Telegram", der mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wirbt, ist die Verschlüsselung bei Signal eine Open Source-Entwicklung für jeden also nachvollziehbar, dies ist bei Telegram nicht der Fall. 
Signal kann sich vor allem auf die Sicherheit fokussieren, da sie nicht auf die Nutzerdaten angewiesen sind, sie verdienen damit nicht ihr Geld wie andere Messenger. Die App finanziert sich ausschließlich durch "Zuwendungen und Spenden". 
Bei all dem Lob auf Privatsphäre für den Messenger ist es somit kein Wunder, dass selbst Whistleblower Edward Snowden den Messenger empfiehlt. 

Kritikpunkte?

Von den Signalnutzern steht am meisten in der Kritik, dass zur Nutzung der App eine Telefonnummer nötig ist. Doch daran arbeiten die Entwickler der App aktuell. 
Ein weiterer Kritikpunkt: Android-Nutzer können problemlos Chat-Backups erstellen. Mit einem iPhone ist das aktuell nicht möglich – auch nicht über ein iCloud- oder iTunes-Backup.
Wer sich erhofft, alle verspielten Funktionen wie bei WhatsApp vorzufinden, wird wohl enttäuscht werden. Es gibt nämlich keine Statusmeldungen bei Signal. Auch Video-Anrufe mit mehreren Personen gleichzeitig sind nicht möglich.

Wusstest Du schon?

"Diese Nachricht zerstört sin in 10 Sekunden von selbst", eigentlich ein Satz, den man in Action- und Spionagefilmen erwartet. Doch die Signal App kommt mit ihrer Funktion, Nachrichten zu zerstören, schon sehr nah dran. Nur mit einem Klick zerstören sich die Nachrichten von selbst. Den Zeitpunkt des "Verschwindens" kannst Du auch selbst bestimmen. 
Zudem kann man die App mit einem Passwort schützen und einstellen, dass sich die App nach wenigen Minuten der Inaktivität selbst sperrt. Die App bietet die Möglichkeit Kontakte zu blockieren und Nachrichten automatisch zu löschen, wenn in einem Chat eine bestimmte Anzahl an Nachrichten überschritten wird.

Gibt es Themen aus der digitalen Welt die Euch interessieren oder Euch ein Rätsel sind? Wir gehen dem auf den Grund! Schreibt uns und der Digitale Donnerstag wird sich drum kümmern.
HIER geht's zur Themenseite des Digitalen Donnerstag!

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