Ostern
Eingeschränkte Ostergottesdienste – Was muss beachtet werden?

Nach derzeitigem Stand (24. März 2021) werden Oster-Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln in den Kirchen möglich sein.
  • Nach derzeitigem Stand (24. März 2021) werden Oster-Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln in den Kirchen möglich sein.
  • Foto: Pixabay/doungtepro (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Wer hätte es gedacht: auch in diesem Jahr gibt es nur ein eingeschränktes Osterfest. Allerdings sind nach derzeitigem Stand (24. März 2021) Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln in den Kirchen möglich. Unter Beachtung der FFP2-Maskenpflicht und der Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern für Personen, die nicht in einem Haushalt leben, sind die Zeremonien durchführbar.

Zusätzliche digitale Formate geplant

Auch wenn nach derzeitigem Stand die Ostergottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln (genaue Vorgaben unter HIER) möglich sind, wollen viele Gemeinden zusätzliche digitale Formate, Feiern und Gottesdienste im Freien anbieten. 

Für die Prozession am Palmsonntag wie zu Ostern gilt: 

"Eine Prozession ist nur möglich, wenn sichergestellt ist, dass ein Abstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, von mindestens 2 Metern jederzeit eingehalten wird. Die FFP2-Maske ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend,"

wie die Bischöfe festhalten (die genauen Regelungen dazu gibt es HIER).
Engstellen wie Kircheneingänge und enge Gassen sind laut Generalvikariat der Diözese Innsbruck zu berücksichtigen. Musikkapellen dürfen bei den Prozessionen nicht ausrücken. Wenn keine Prozession möglich sein sollte, könne das Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem auch im Innern der Kirche mit dem Einzug verbunden werden, teilt die Bischofskonferenz mit.

Was muss noch beachtet werden?

  • Ostergräber dürfen in der Diözese Innsbruck aufgestellt werden. Beim Auf- und Abbau ist mit größtmöglicher Sorgfalt auf die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten.
  • Die Chrisammesse am Mittwoch in der Karwoche ist in der Diözese Innsbruck nur einem stellvertretenden Personenkreis möglich, entsprechend den Platzmöglichkeiten im Dom. Die Heiligen Öle können von den Dekanen nach der Chrisammesse für ihre Dekanate mitgenommen werden. Die Ausgabe der Heiligen Öle für die einzelnen Pfarren erfolgt dann wie üblich im jeweiligen Dekanatspfarramt.
  • Die Fußwaschung am Gründonnerstag muss entfallen. Ebenso müsse am Ende des Gottesdienstes vom Letzten Abendmahl jede Form einer allgemeinen Prozession entfallen. 
  • Die Kreuzverehrung muss am Karfreitag beschränkt werden auf die Verneigung oder eine Kniebeuge - eine Berührung des Kreuzes ist nicht erlaubt. Hierbei ist auf die Einhaltung des Mindestabstands zu achten. Zudem empfehlen die Bischöfe eine zusätzliche Fürbitte. Diese war bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht und empfohlen worden und sieht die Bitte für all jene Menschen vor, die schwer an Corona erkrankt sind sowie für alle, die sich für diese Menschen einsetzen und sich in den verschiedensten Lebensbereichen für die Überwindung der Pandemie engagieren. (HIER die Fürbitte online)
  • Im Blick auf die musikalische Gestaltung der Gottesdienste in der Heiligen Woche verweisen die Bischöfe auf Handreichungen und Noten- sowie Textmaterial, das die Österreichische Kirchenmusikkommission eigens erarbeitet hat. 
  • Als Ausnahme zur bereits geltenden Regel sind in der Osternacht und am Ostersonntag Gloria, Halleluja und Sanctus als Gemeindegesang (keine weiteren Gesänge) möglich.
  • Papst Franziskus wird erneut im sehr kleinen Kreis die Osternacht und die Ostermesse feiern und anschließend den Segen "Urbi et orbi" spenden - live im Fernsehen übertragen.

Für Gemeinden mit verschärften Corona-Regelungen gilt:

"Wenn regionale Verschärfungen der staatlichen Rechtslage erfolgen, muss der Diözesanbischof auf Diözesan-, Dekanats- oder Pfarrebene ebenfalls entsprechende Verschärfungen anordnen."

Was ist mit Firmungen und der Erstkommunion?

Bezüglich der Feierlichkeiten von Firmungen und Erstkommunion kann man sich noch nicht festlegen. Dies wird erst nach den Osterfeierlichkeiten bewertet werden, so die Bischofskonferenz. 

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