Corona-Krise
Caritas hilft auch in der Krise

Auch in der Krise versucht die Caritas zu helfen. Doch die Zeit arbeitet gegen sie.

TIROL. Die Caritas hilft in der Corona-Krise wo sie nur kann, die Nachfrage an der Akuthilfe steigt auch in der Krise weiter an. Besonders der Bereich der 24-Stunden-Betreuung bleibt weiterhin angespannt. Doch auf die Dauer wird es schwierig, in der Corona-Krise die Hilfe aufrecht zu halten. 

"Druck auf die Menschen steigt"

Nicht nur in den Krankenhäusern auch in der Caritas verspüren die Mitarbeiter die Krise. Der Druck würde kontinuierlich steigen, so Bernd Wachter, Generalsekretär der Caritas Österreich. In ganz Österreich ist die Nachfrage bei den Sozialberatungsstellen gestiegen. Sei es die Essensausgabe bei den Wiener Suppenbussen, die Notquartiere für Obdachlose oder die Lebensmittelausgaben. Bei allem versucht man nun, die Ressourcen aufzustocken. 

„Viele Menschen, denen wir helfen, befanden sich schon in Vor-Corona-Zeiten in existenziellen Krisen. Diese Krisen haben sich nun massiv verschärft. Aber auch Menschen, die bislang noch nicht auf die Hilfe der Caritas angewiesen waren, melden sich jetzt bei uns“,

erläutert Wachter.

Erschwerend kommt in der Krise die massive gestiegene Arbeitslosigkeit hinzu. Die Sozialberatungsstellen der Caritas haben vor der Krise in ganz Österreich knapp 65.000 Menschen beraten und finanziell unterstützt. Mit der jetzigen Situation steht die Caritas vor einer riesigen Herausforderung. 
Deshalb appelliert die Caritas an die Bevölkerung, zu spenden, denn die Hilfe muss weitergehen, gerade in Corona-Zeiten. 

Pflege und 24-Stunden-Betreuung

Die Caritas ist aktuelle auch besonders im Pflegebereich gefordert. Die 24-Stunden-Betreuung muss aufrecht erhalten bleiben, was bis zum heutigen Tag auch gelungen ist, doch die Zeit würde gegen die Caritas arbeiten, so Wachter.
Durch die Schließung der Grenzen zu den EU-Nachbarländern bleibt viel Personal weg. Hier versucht die Bundesregierung mit personellen, finanziellen und logistischen Mitteln zu unterstützen. 

"Doch klar ist: An bilateralen Lösungen mit unseren Nachbarn führt mittelfristig kein Weg vorbei. Wir würden uns beispielsweise Schnelltests direkt an den Grenzen für MitarbeiterInnen im Sozialberuf wünschen.“

Ebenso hofft man auf zusätzliche Schutzausrüstung für die MitarbeiterInnen.

Die Caritas wird ihre Versorgungsstationen in Tirol aufrecht erhalten, ebenso die mobilen Dienste in Notfällen. Die Betreuung von Suchtkranken bleibt, insbesondere in der Notschlafstelle.
Zudem richtete das Land eine Sorgen-Hotline ein zum Gespräch und emotionaler Unterstützung: 0800 400 120 

Wie kann ich spenden?

Schon mit einer 30 Euro Spende kann man einen Miet- oder Heizkostenzuschuss unterstützen.
50 Euro kann eine Frau und ihr Kind im Mutter-Kind-Haus eine Woche lang mit dem Notwendigsten versorgen.
Mit 400 Euro können die Ausgabe der Mittagessen in einer Obdachloseneinrichtung sicherstellen.

Spenden unter
www.caritas.at/corona-nothilfe
oder:
Caritas-Konto Erste Bank
IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: Corona Nothilfefonds

oder
SMS mit dem gewünschten Spendenbetrag (z.B.: „10“) an: +43664 660 3333

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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