Alpinunfallstatistik 2019
Der Tod am Berg ist männlich

304 Tote gab es in 2019 in den Österreichischen Bergen,  102 davon in Tirol.
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TIROL. Kürzlich veröffentlichte das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit /BM.I Alpinpolizei die Alpinunfallstatistik für das gesamte Jahr 2019. Die traurige Bilanz: 258 Männer und 46 Frauen sind in den Österreichischen Bergen ums Leben gekommen. 102 Tode gab es davon in Tirol. Wie auch in den vergangene Jahren zeigt sich: Der Tod am Berg ist männlich. 

Die Alpinunfallstatistik für 2019

Neben den 304 Toten wurden im vergangenen Jahr 7.724 Verletzte verzeichnet. Dies sind etwa 300 Verletzte mehr als in 2018 um liegt auch über den 10-Jahresmittel (7.503). Aus einem Drittel aller Notrufe sind in den vergangen 10 Jahren allerdings Unverletzte herausgegangen. Dies bedeutet, dass es sich meist um Personen handelte, die sich in einer misslichen Lage befanden, wie dass sie überfordert waren und sich selbst überschätzten. 
Tirol ist, wie auch in den Vorjahren, an der Spitze mit 102 Toten, 3.476 Verletzten und 3.664 Unfällen

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Fast alle Todesopfer im Raum Österreich kommen aus dem europäischen Raum, meist aus Österreich selbst oder aus Deutschland. 

Wandern und Bergsteigen am tödlichsten

Die Statistik macht kenntlich, dass die meisten tödlichen Unfälle in 2019 österreichweit beim Wandern oder Bergsteigen passierten (107), gefolgt von Forstarbeiten (27) und auf (Ski-) Touren (26).

  • Foto: Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit
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Geht man beim Bergsport ins Detail, erkennt man starke saisonale Schwankungen, die unter anderem von der Witterung abhängig sind. Tote gibt es meist in den Monaten Juli und August, dies war auch in 2019 der Fall. 

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Oftmals Herz-Kreislaufversagen als Ursache

Viele Tode haben ein Herzkreislaufversagen als Ursache. Allein in 2019 starben in Österreich 56 Personen an Herz-Kreislaufversagen, dabei 33 beim Wandern oder Bergsteigen, acht auf der Piste oder einer Skiroute oder 5 jeweils bei einer Skitour und beim Mountainbiking. 
Das Altersegment beim Alpinunfalltod durch Herz-Kreislaufversagen liegt bei 51 bis 80 Jahren

Die Tode durch Lawinen werden bei der Alpinunfallstatistik 2019 auch erwähnt. So registrierte die Alpinpolizei 101 Lawinenunfälle bei denen 22 Personen ihr Leben verloren

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
ALPINUNFALLSTATISTIK: Sommer 2019: 61 Alpintote in Tirol

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