Euregio
Gemeinsam und gestärkt aus der Krise raus

Die drei Landeshauptleute stellten das „Euregio2Plus-Ticket“ vor. V.l. LH Arno Kompatscher (Südtirol), LH Günther Platter, LH Maurizio Fugatti (Trentino).
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  • Die drei Landeshauptleute stellten das „Euregio2Plus-Ticket“ vor. V.l. LH Arno Kompatscher (Südtirol), LH Günther Platter, LH Maurizio Fugatti (Trentino).
  • Foto: © Land Tirol/Berger
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Vergangene Woche trafen sich die Landeshauptleute der Euregio in Innsbruck und zogen Bilanz aus der intensiven Corona-Hochphase. Dabei war man sich einig: Die Euregio geht gestärkt aus der Bewältigung der Krise hervor. Doch auch andere Themen wurden diskutiert und geplant. 

Was stand auf der Agenda?

Nun nach der erfolgten Grenzöffnung wurde zwischen dem Euregio-Präsident LH Günther Platter und seinen Amtskollegen LH Arno Kompatscher (Südtirol) und LH Maurizio Fugatti (Trentino) besonders auf die Mobilitätsoffensive rund um das Euregio-Ticket eingegangen. 
Doch auch die Zusammenarbeit der Länder bei Gesundheitsthemen, bei der Tourismuswerbung sowie beim Einsatz von Wasserstoff als erneuerbare Energiequelle wurde diskutiert.
Man konzentrierte sich seit wieder auf das Euregio-Arbeitsprogramm 2020. 
Bilanzierend zur Coronakrise betonte LH Platter die Zusammenarbeit der Euregio:

"Das war und ist gelebte Partnerschaft in der Krise.“

"Euregio2Plus-Ticket“ ab 1. August 2020

Auf Anregung von Südtirols LH Kompatscher wird ab dem 1. August 2020 das erste Tagesticket "Euregio2Plus" in allen drei Ländern eingeführt. Der Preis für das Tagesticket wird 39 Euro für zwei Erwachsene in Begleitung von bis zu drei Kindern betragen. Es wird im gesamten Nahverkehrsangebot von Tirol, Südtirol und Trentino nutzbar sein.
Nach der Grenzöffnung werden diesbezüglich die Direkt- und Umstiegsverbindungen schrittweise wieder eingeführt. Zudem haben die drei Landeshauptleute vereinbart, dass gemeinsam mit den Verkehrsverbünden bis Herbst der Plan für eine stufenweise Einführung des Euregio-Jahrestickets ausgearbeitet wird.

Doch nicht nur bei den öffentlichen Verkehrsmitteln wollen die drei Länder noch enger zusammenarbeiten, auch eine gemeinsame Tourismusförderung ist für die post-Coronazeit geplant. 

„Wir planen gemeinsame Kooperationen auf internationalen Fachveranstaltungen, insbesondere für die kommende Wintersaison 2020/21“,

erläutert LH Platter.

Gesprochen wurde bei dem Euregio-Trefffen in Innsbruck auch über Emissionsreduktion. Das Ziel: die Entwicklung eines emissionsarmen, grünen Brennerkorridors. 
Wasserstoff müsse in der Euregio CO2-neutral aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden, betonte LH Platter. Zudem will sich die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino durch den H2-Masterplan bis 2030 zu einer Reduktion der Emissionen der Treibhausgase um 40 Prozent, zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie um mindestens 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 verpflichten. 

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