Polizei warnt
Neffen- und Polizei-Trick ist im Umlauf

Einige Betrugsmaschen sind in Tirol wieder im Umlauf. Die Polizei rät zur Vorsicht.
  • Einige Betrugsmaschen sind in Tirol wieder im Umlauf. Die Polizei rät zur Vorsicht.
  • Foto: Fotalia / Gina Sanders
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TIROL. Der sogenannte Neffen-Trick ist in Innsbruck wieder im Umlauf. Mehrere Pensionisten wurden kürzlich von unbekannter Täterschaft kontaktiert, die sich als "gute Bekannte, Neffen - Nichten oder Verwandte" ausgab. Von den Opfern wurde ein kurzzeitiges Darlehen verlangt. Wäre dies nicht genug, sind allerdings noch andere Betrugsmaschen im Umlauf.

Der Neffen-Trick

Schon länger bekannt aber immer noch oft im Umlauf, ist der sogenannten Neffen-Trick. Erst kürzlich kam es in Innsbruck wieder zu Fällen, in denen Pensionisten von angeblich "guten Bekannten, Neffen, Nichten oder Verwandten" angerufen und um ein kurzzeitiges Darlehen angehauen wurden. Die Opfer sollten meist hohe Bargeldbeträge, Goldmünzen, Schmuck oder andere Wertgegenstände locker machen. 

Der Polizei-Trick

Neben dem Neffen-Trick sind momentan auch Fälle vom sogenannten Polizei-Trick bekannt geworden. Auch hier werden meist ältere Personen von angeblichen Polizeibeamten oder Kriminalbeamten angerufen. Es wird ein Unfall eines nahen Angehörigen vorgetäuscht, um Bargeldbestände, Goldmünzen, Schmuck oder Wertgegenstände betrügerisch herauszulocken.
In einer anderen Variante behaupten die Anrufer, dass ein naher Angehöriger in einem schweren Verkehrsunfall verwickelt und nun in Haft sei. Es wird vorgegeben, dass die Haftpflichtversicherung abgelaufen und eine sofortige Bezahlung eines großen Bargeldbetrages als angebliche Kaution fällig sei.  
Besonders perfide:

"Zur Untermauerung der „Geschichte“ sind teilweise während des Telefongespräches im Hintergrund weinerliche Frauenstimmen, bei denen es sich angeblich um die „inhaftierte Angehörige“ handeln soll, zu hören."

Erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht

Die Polizei rät zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht. Auf keinen Fall soll den telefonisch eingefädelten angeblichen "Notfällen" durch Überabe von Bargeld Hilfe geleistet werden. 
Besteht der Verdacht eines Betruges, wird empfohlen den angeblichen Verwandten oder Bekannten genauestens zu befragen und zu überprüfen. 

Zweckdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektionen des Stadtpolizeikommandos Innsbruck (Tel.: 059133-75-3333) erbeten.

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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