Wintersaison steht vor der Tür
Seilbahner konzipieren Ticket für Ungeimpfte

"Sicherheitskonzept braucht es kein neues", sagt Franz Hörl.
  • "Sicherheitskonzept braucht es kein neues", sagt Franz Hörl.
  • Foto: Mühlanger
  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

Die Tiroler Seilbahnbranche blickt trotz allem optimistisch auf die kommende Wintersaison. 

TIROL. Die Gletscherskigebiete sind geöffnet, im Gebirge liegt bereits der erste Schnee. Und die Tiroler Seilbahner blicken optimistisch auf die Saison. Zwar warten die Seilbahnbetriebe noch immer auf eine gültige Verordnung für die kommende Wintersaison, doch die Vorbereitungen laufen in alle Richtungen. Österreichs oberster Seilbahner, ÖVP-NR Franz Hörl:

Wir sind für die Wintersaison gerüstet und blicken mit Optimismus dem Start entgegen.“

Die Seilbahner arbeiten derzeit an einem Kartensystem, das auch für die Nichtgeimpften verlockend klingt. „Mit einem 48-Stunden-Test kann dann ein Sechstagesskipass gekauft werden, nach Ablauf der 48 Stunden Testgültigkeit kann der Skipassbesitzer sich entweder an der Liftkassa oder selber mit QR-Code-Test für die restlichen Tagen freischalten", erläutert Hörl das angepeilte Prinzip.

Freuen Sie sich auf die Skisaison?

Die Kontrolle der 2- oder 3-G-Regel (bei Redaktionsschluss lag die Verordnung noch nicht vor) kann laut Hörl nur bei der Kasse beim Kartenerwerb durchgeführt werden.

„Im Skigebiet ist das den Betreibern nicht möglich“

, so Hörl. Dabei stützen sich die Seilbahner auf das Ergebnis einer Untersuchung der AGES, wonach es in der vergangenen Saison in Skigebieten zu keinen Infektionen gekommen ist. „Daher braucht es auch kein neues Sicherheitskonzept für die kommende Saison“, stellt Nationalrat Hörl klar.

Große Investitionen

Ende 2020 waren in Tirol 934 Seilbahnbetriebe in Betrieb. 2.400 Pistenkilometer auf  5.500 ha beschneiten Pisten stehen den Sportbegeisterten zur Verfügung.  Insgesamt wurden für die Saison 20/21 trotz Corona 182,4 Mio. Euro investiert.  Und vor Corona erwirtschaftete die Branche in Tirol (Winter 2019/20) knapp 680 Mio. Euro Umsatz.

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