Wintersport
So lassen sich Skiunfälle vermeiden

In der Wintersaison2017/18 kam es in Tirol zu 2.600 Ski- und Snowboardunfällen mit 13 Toten. Auch diese Saison vergeht kein Tag mit teils schweren Unfällen auf Tirols Pisten. Gut vorbereitet auf die Piste, so kann vermeidet man Unfälle, so das KFV.
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  • In der Wintersaison2017/18 kam es in Tirol zu 2.600 Ski- und Snowboardunfällen mit 13 Toten. Auch diese Saison vergeht kein Tag mit teils schweren Unfällen auf Tirols Pisten. Gut vorbereitet auf die Piste, so kann vermeidet man Unfälle, so das KFV.
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TIROL. In der Wintersaison2017/18 kam es in Tirol zu 2.600 Ski- und Snowboardunfällen mit 13 Toten. Auch diese Saison vergeht kein Tag mit teils schweren Unfällen auf Tirols Pisten. Gut vorbereitet auf die Piste, so kann vermeidet man Unfälle, so das KFV.

Von Knochenbrüchen bis Brellungen

Die Statistik zeigt, dass die Ski- und Snowboardunfälle jährlich steigen. Teilweise sind die Unfälle so schwer, dass die Unfallopfer ins Krankenhaus müssen. Rund sechs von zehn Verletzungen sind Knochenbrüche, gefolgt von Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Die häufigsten Unfallursachen sind zu hohe Geschwindigkeit und zu geringe körperliche Fitness.

“Um Verletzungen vorzubeugen, ist die Ausrüstung sehr wichtig - das allein aber ist zu wenig. Die Kenntnis der FIS-Verhaltensregeln und ein gutes Warm-up vor der ersten Abfahrt gehören unbedingt dazu.“ (Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO)

Mehr als 30.000 Wintersportler verletzen sich jährlich beim Skifahren und Snowboarden so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zu hohe Geschwindigkeiten und nicht ausreichende körperliche Fitness sind die Hauptgründe für Unfälle. Wer seine Skitage entspannt genießen möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Rücksichtnahme, passende Ausrüstung und die richtige Risikoeinschätzung können Unfälle verhindern.
  • Mehr als 30.000 Wintersportler verletzen sich jährlich beim Skifahren und Snowboarden so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zu hohe Geschwindigkeiten und nicht ausreichende körperliche Fitness sind die Hauptgründe für Unfälle. Wer seine Skitage entspannt genießen möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Rücksichtnahme, passende Ausrüstung und die richtige Risikoeinschätzung können Unfälle verhindern.
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Die richtige Ausrüstung

Wichtig für die Sicherheit beim Ski- und Snowboarden ist die richtige Ausrüstung. Dazu zählt auch die Skibrille. Diese muss auf die richtigen Sichtverhältnisse und Wetterbedingungen angepasst sein: „Oft ist die Sicht beim Skifahren durch Schneekristalle, Fahrtwind oder Reflexionen der Sonne getrübt. Auf der Piste ist die Skibrille daher ein wichtiger Begleiter, diese sollte aber an die Wetterbedingungen angepasst werden“, so die Unfallexperten der AUVA. Eine wichtige Rolle spielt dabe die farbliche Tönung der Brille:

  • bei Nebel: gelbe oder orange Brillengläser – durch wird die Umgebung kontrastreicher
  • bei Sonne und Wolken: Skibrillen mit leichter Verspiegelung
  • bei Sonnenschein: Gläser mit starker Verspiegelung
  • bei extremer Sonneneinstrahlung, beispielsweise am Gletscher: starke Tönung der Gläser

Sicherung der Sportgeräte im Auto

Auch vor und nach dem Skifahren ist es wichtig auf Sicherheit zu achten. So müssen die Skier oder Snowboards im Auto richtig gesichert werden. „Die Sicherung der Sportgeräte wird häufig zur Nebensache – mit fatalen Folgen bei einem Unfall“, so KFV-Direktor Othmar Thann. Im Falle eines Unfalls können ungesicherte Sportgeräte zu tödlichen Geschossen werden.

Tipps für ein sicheres Skivergnügen

  • Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht sind die Basis für ein gelungenes Skivergnügen. Diese Fähigkeiten sollten bereits vor der Skisaison trainiert werden.
  • Wenn Sie Anfänger sind, sich unsicher fühlen oder einfach nur Ihre Fahrtechnik auffrischen wollen: Besuchen Sie einen Skikurs oder nehmen Sie Einzelstunden!
  • Besondere Vorsicht bei eisigen Verhältnissen: die Sturzgefahr ist erhöht und der harte Aufprall führt häufiger zu schwereren Verletzungen.
  • Runter vom Gas – besonders, wenn andere Skifahrer auf der Piste unterwegs sind.

Das richtige Material

  • Ein Helm sollte selbstverständlich sein. Für Kinder gilt in den meisten Bundesländern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr die Helmpflicht.
  •  Jährliches Skiservice und Bindungsüberprüfung.
  • Beim Verleih sollte ein Ski gewählt werden, der zum eigenen Können passt: für viele Skifahrer ist ein Race Carver nicht die beste Wahl.

Bei einem Unfall

  • Im Notfall den Alpin-Notruf 140 oder die Euro-Notrufnummer 112 wählen.
  • Unfallgeschehen und -ort möglichst genau schildern.
  • Ruhe bewahren, den Anweisungen folgen und am Unfallort warten, bis Hilfe eintrifft.
  • Wenn Sie keinen Empfang haben und der Notruf nicht verbunden wurde: Handy aus- und wieder einschalten. Statt dem PIN-Code die Nummer 112 eingeben. Das Mobiltelefon sucht automatisch das Mobilfunknetz mit dem besten Empfang und stellt die Verbindung zur nächsten Sicherheitszentrale her.

Wetter und Schnee

  • Beachten Sie unbedingt aktuelle Wetter- und Lawinenwarnungen!
  • Bleiben Sie im gesicherten Skiraum. Alles, was nicht als Skipiste oder Skiroute gewidmet ist, ist freier Skiraum. Er ist weder markiert noch präpariert, nicht kontrolliert und birgt Risiken.

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Auch beim Rodeln gelten Regeln
In der Wintersaison2017/18 kam es in Tirol zu 2.600 Ski- und Snowboardunfällen mit 13 Toten. Auch diese Saison vergeht kein Tag mit teils schweren Unfällen auf Tirols Pisten. Gut vorbereitet auf die Piste, so kann vermeidet man Unfälle, so das KFV.
Mehr als 30.000 Wintersportler verletzen sich jährlich beim Skifahren und Snowboarden so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zu hohe Geschwindigkeiten und nicht ausreichende körperliche Fitness sind die Hauptgründe für Unfälle. Wer seine Skitage entspannt genießen möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Rücksichtnahme, passende Ausrüstung und die richtige Risikoeinschätzung können Unfälle verhindern.
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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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