Pfingstverkehr
So lief es auf den Tiroler Straßen zu Pfingsten ab

Zu Pfingsten hatte die Tiroler Polizei wieder einiges zu tun.
  • Zu Pfingsten hatte die Tiroler Polizei wieder einiges zu tun.
  • Foto: Archiv - Symbolbild
  • hochgeladen von Bezirksblätter Tirol

TIROL. Zu Pfingsten war wieder einiges los auf den Tiroler Straßen. Jeder wollte so schnell wie möglich in die Sonne und ans Ziel kommen. So setzte schon am frühen Freitagnachmittag der Reiseverkehr auf der A12 und A13 in Richtung Italien ein. Leider wurden bei dem starken Reiseverkehr viele Unfälle und sogar ein Todesopfer dokumentiert. 

Freitag: Rückstaus bis in den Raum Innsbruck

Durch die Baustelle im Bereich der Europabrücke kam es so, zum Start des verlängerten Wochenendes, zu einer deutlichen Verlangsamung des Verkehrs und zu einem Rückstau bis in den Raum Innsbruck. Natürlich versuchten einige Fahrer dem Stau auszuweichen, was wiederum zu einer Verkehrsüberlastung im nachgeordneten Straßennetz führte. 
Auch die Fernpassstraße und die Seefelder Straße waren von dem intensiven Reiseverkehr betroffen. 

Samstag: Fortsetzung des starken Reiseverkehrs

Am Samstag des Pfingstwochenendes war die A12 bereits ab 5:00 Uhr früh in Richtung Süden verstopft. Einmal mehr war das Nadelöhr bei der Europabrücke mitverantwortlich. 
Es kam zu Staubildungen auf der A13 von der Europabrücke bis nach Innsbruck und weiter auf der A12 bis in die Bereiche Zirl-Ost bzw Hall/Volders.
Eine wesentliche Entlastung des Verkehrs stellte allerdings die LKW-Dosierung in Kufstein Nord ab 5:00 Uhr früh bis 17:30 Uhr dar. 

Am Pfingstsonntag war besonders die B179 vom Grenztunnel Füssen bis nach Nassereith und die A13 zwischen Matrei und Innsbruck-Süd betroffen. Auch der Ausflugsverkehr aufgrund des schönen Wetters trug zur Staubildung bei.

Verkehrsunfälle und ein Todesopfer

An dem verkehrsreichen Wochenende gab es allerhandVerkehrsunfälle und leider auch ein Todesopfer zu beklagen. Die Unfälle passierten laut der Polizei meist aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit, Vorrangverletzung, Unachtsamkeit, Alkohol oder Fahrfehlern. Insgesamt mussten 27 Führerscheine abgenommen werden und 52 Alkoholdelikte wurden festgestellt. 
Das Todesopfer war ein 61 Jahre alter deutscher Motorradlenker, der gegen ein Wohnmobil prallte, welches vor einer unübersichtlichen Kurve von einem Parkplatz auf die Tannheimer Straße einfuhr. Der Motorradlenker kam nach einer Notbremsung zu Sturz und verletzte sich dabei so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die gravierendsten Übertretungen

Auch wenn die meisten Fahrer diszipliniert und vernünftig unterwegs waren, so gab es doch einige Übertretungen die herausstachen. 
In Wattens traf die Polizei auf einen PKW-Lenker, der mit 2,8 Promille und ohne Führerschein unterwegs war. Der Lenker hatte einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht und hatte keine Lenkberechtigung, da ihm diese schon im Vorfeld von den Verkehrsbehörden entzogen worden ist. 
Auf der Haller-Straße hielt die Polizei einen Tiroler PKW-Lenker an, da er bei erlaubten 70 km/H mit 135 km/h unterwegs war, dazu hatte er 1,7 Promille im Blut. 
Schnell war auch ein 23-jähriger Innsbrucker auf der Amraser See Straße in Innsbruck unterwegs. Er fuhr 112 km/h statt erlaubter 50 km/h
Einen rumänischen PKW-Lenker traf man mit einem komplett gefälschten Führerschein an. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Vorsicht vor den Staufallen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen