Verein Sicheres tirol
Sport-, Freizeit- und Haushaltsunfälle steigen laufend

v.l.n.r. Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Schobersberger, Institutsvorstand für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG); Mag. (FH) Alexandra Tanda, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Innsbruck; ÖR Josef Geisler, Sicherheitslandesrat - Land Tirol; Dr. Karl Mark, Präsident des Vereins Sicheres Tirol; Mag. Martin Pfanner, Kuratorium für Verkehrssicherheit
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  • v.l.n.r. Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Schobersberger, Institutsvorstand für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG); Mag. (FH) Alexandra Tanda, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Innsbruck; ÖR Josef Geisler, Sicherheitslandesrat - Land Tirol; Dr. Karl Mark, Präsident des Vereins Sicheres Tirol; Mag. Martin Pfanner, Kuratorium für Verkehrssicherheit
  • Foto: Peter Pock
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TIROL. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit veröffentliche eine Studie zu den Haushalts-, Freizeit- und Sportunfällen. Die Studie zeigt, dass diese Unfälle weiter gestiegen sind. Ziel der Studie ist jedoch die Prävention.

Unfallstatistik zeigt Notwendigkeit für Präventionsmaßnahmen

Der Verein Sicheres Tirol gab die Studie "Sport-, Freizeit- und Haushaltsunfälle" in Tirol in Auftrag. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit erstellte nun die Studie. "Es geht uns aber mit dieser Studie nicht nur um Zahlen und Statistiken, sondern vielmehr um konkrete Vorschläge, Maßnahmen zur Unfallprävention.", so Karl Mark, Präsident vom Verein Sicheres Tirol. Denn die Studie zeige, dass ein geändertes Freizeitverhalten und die steigende Lebenserwartung auch zu einer steigenden Zahl der Unfallstatistik führt. Dabei ginge es vor allem darum, Gefahren frühzeitig zu erkennen und vorzusorgen. "Kein Unfall passiert zufällig, es gibt immer eine Ursache, einen Auslöser."

Haushaltsunfälle vier Mal so häufig wie Verkehrsunfälle

In den Tiroler Haushalten passieren vier Mal so viele Unfälle wie auf der Straße. Die Unfälle im Haushaltsbereich führen die Einsatzstatistik an. Danach kommen die Freizeitunfälle. Allein in Innsbruck rückte 2018 das Rote Kreuz 2.460 Mal zu Haushaltsunfällen aus. 81 Mal brauchte es ein Notarzteinsatzfahrzeuge.  Nach den Haushaltsunfällen musste das Rote Kreuz zu 1.562 Freizeitunfälle., so Alexandra Tanda, die Geschäftsführerin des Rotes Kreuzes Innsbruck. Gerade im Verkehr- und Arbeitsbereich gibt es verbindliche Normen, Gebote, Verbote und einen starken Kontrolldruck. Dass diese Maßnahmen wirken, würden die Unfallzahlen in diesen Bereichen zeigen, so Karl Mark.

Verletzte nach Lebensbereich (Quelle: KFV, IDB 	Tirol 2018 , IDB Austria 2018
  • Verletzte nach Lebensbereich (Quelle: KFV, IDB Tirol 2018 , IDB Austria 2018
  • Foto: Verein Sicheres Tirol
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Bewusstsein und Eigenverantwortung stärken

Im Sport-, Haushalts- und Freizeitbereich wollen wir aber keine verbindlichen Normen bzw. nicht noch mehr Gesetze oder Kontrollen, sondern das Bewusstsein stärken und wecken, wie wichtig die Eigenverantwortung dort ist. Oft können schon mit einfachsten Mitteln die Ursachen von folgenschweren Unfällen beseitigt werden.", so Karl Mark. Häufig wären Unfälle vermeidbar, da eine häufige Unfallursache Unaufmerksamkeit und Ablenkung sind. "Diese Studie ist eine wertvolle Grundlage für die Politik. Sie zeigt nämlich, wo und wie die die meisten Unfälle und dadurch verursachten Kosten in unserem Land entstehen und wo in der Präventionsarbeit kurz- und mittelfristig die Prioritäten gesetzt werden sollen.", so der für die Sicherheit zuständige LH-Stv. Josef Geisler.

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Verletzte nach Lebensbereich (Quelle: KFV, IDB 	Tirol 2018 , IDB Austria 2018
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