Drohnen und Bodycams
Tiroler Polizei setzt auf neueste Technik

LKA-Chef Walter Pupp setzt auf Drohnen

Für die 2.300 Tiroler Polizeibeamten bringt der Dienst viel Arbeit und großen Einsatz. Dafür ist die Sicherheitslage stabil. 

TIROL. Die Tiroler Polizei blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019. Zwar gibts noch keine offizielle Statistik, aber die internen Zahlen zeigen einen positiven Trend in der Kriminalitätsentwicklung. "Speziell Eigentumsdelikte sind um ein Drittel zurückgegangen", freut sich LKA-Chef Walter Pupp, der auch auf steigende Aufklärungsraten hinweist. Probleme gäbe es bei der Internetkriminalität – auch durch das Darknet und am Drogenmarkt. So sei etwa in Innsbruck die Modedroge Kokain vermehrt im Umlauf, und dieses Suchtgift habe eine sehr hohe Konzentration.

Neueste Techniken

Das LKA setzt seit 1. April in Tirol für die Polizeiarbeit auch zwei Drohnen ein. "Für Tatortsichtungen, bei Verkehrsunfällen oder bei der Suche nach Vermissten sind Drohnen bestens geeignet, natürlich können sie den Polizeihubschrauber nicht ersetzen, aber unterstützen", sagt Pupp. Der Drohneneinsatz ist gesetzlich streng geregelt und unterliegt in Flugverbotszonen auch der Genehmigung durch die Austro Control. Ziel ist es, in den kommenden Jahren in den Bezirken ebensolche Drohnen zu installieren. Kostenpunkt pro Gerät: 4.000 Euro.
In Innsbruck, im Steinach und in Kufstein sind seit April auch Körperkameras im Einsatz, die Amtshandlungen aufzeichnen. "Diese dienen der Prävention, als Beweismittel und auch der Unterstützung eines professionellen Einschreitens.
"Insgesamt werden die Polizeiaufgaben – nicht zuletzt durch den massiven Einsatz durch den Transitverkehr – nicht weniger, die Sicherheitslage in Tirol ist aber erfreulich stabil und das soll auch so bleiben", sagt LPD Helmut Tomac.

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